Panorama

Mehrere Gewalt- und Betrugsverfahren am Amtsgericht Bremen

Am Amtsgericht Bremen sind in dieser Woche Verfahren wegen mutmaßlicher Gewalttaten, Geldwäsche und Unterschlagung mit einem Schaden von 277.000 Euro terminiert.

04. September 2026, 09:55 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Amtsgericht Bremen (Archivfoto)
Amtsgericht Bremen (Archivfoto) | Foto: kriddl / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Am Amtsgericht Bremen sind in der Woche vom 31. August bis 4. September mehrere Strafverfahren verhandelt worden. Die Vorwürfe reichen von gefährlicher Körperverletzung über Geldwäsche bis zur Unterschlagung von Leasingfahrzeugen. In allen Fällen gilt die Unschuldsvermutung.

Am Dienstag sollte sich ein Angeklagter wegen des Verdachts der Geldwäsche verantworten. Nach Angaben des Gerichts soll er im Mai und Juni 2024 sein Konto unbekannten Betrügern überlassen haben. Fünf Überweisungen von Geschädigten mit zusammen 11.200 Euro sollen dort eingegangen sein. Den Großteil des Geldes soll der Mann an Automaten abgehoben haben.

Vorwürfe schwerer Gewalt

Mehrere Termine betreffen mutmaßliche Angriffe. Zwei Angeklagte sollen einen Mann im Januar 2024 zunächst im Streit angegriffen und anschließend gemeinsam geschlagen haben, bis er zu Boden ging.

In einem weiteren Verfahren wird einem Mann vorgeworfen, im Juni 2024 einen Mann vor einem Hauseingang mit einer zerbrochenen Bierflasche im Gesicht und Nacken verletzt zu haben. Eine bislang unbekannte Person soll dem Opfer zuvor mit einer Bierflasche auf den Kopf geschlagen haben.

Auch ein Vorwurf häuslicher Gewalt ist angesetzt: Ein Angeklagter soll seine Ehefrau 2023 während einer Autofahrt geschlagen und mit einem Schraubenschlüssel verletzt haben. Im Jahr darauf soll er sie in einer Wohnung gewürgt haben, sodass sie zeitweise keine Luft bekam.

Leasingwagen nicht zurückgegeben

Vor dem Schöffengericht steht zudem ein Verfahren gegen mehrere Angeklagte wegen Unterschlagung. Sie sollen hochwertige Leasingfahrzeuge angemietet und weitervermietet haben. Nach Kündigungen wegen ausbleibender Raten sollen sie die Wagen trotz Rückforderung weiter genutzt haben. Der laut Anklage erlangte Fahrzeugwert beträgt insgesamt 277.000 Euro.

Schauplatz

Ostertorstraße, Bremen

Originalquelle

Amtsgericht Bremen

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