KI in Behörden: Fachleute beraten in Bremen über neue Anwendungen
Auf einer internationalen Konferenz in Bremen geht es um den Einsatz von KI in Stadt- und Gemeindeverwaltungen – von digitalen Assistenten bis zu Sprachsystemen.
Fachleute beraten in Bremen auf einer internationalen Konferenz über den Einsatz Künstlicher Intelligenz in Stadt- und Gemeindeverwaltungen. Im Mittelpunkt stehen Anwendungen wie KI-Avatare sowie Chat- und Voicebots, also digitale Text- und Sprachassistenten.
Solche Systeme werden nach Angaben der Meldung bereits in vielen Kommunalverwaltungen eingesetzt. Sie können dazu dienen, Informationen digital bereitzustellen und Verwaltungsabläufe zu unterstützen.
Rahmen für den Einsatz
Die Konferenz findet kurz nach einem Beschluss des Bremer Senats statt. Dieser hatte am 18. August eine Strategie für den KI-Einsatz in der öffentlichen Verwaltung verabschiedet. Sie soll Behörden einen verbindlichen Rahmen für künftige Anwendungen geben.
Die Strategie wurde von der Digitalisierungsabteilung des Finanzressorts und der Universität Bremen erarbeitet. Beteiligt waren auch weitere Ressorts, der Magistrat Bremerhaven und die Bürgerschaftskanzlei.
Menschliche Kontrolle bleibt wichtig
Nach den bisherigen Angaben soll KI Beschäftigte bei einzelnen Arbeitsschritten unterstützen und Verwaltungsleistungen besser zugänglich machen. Zugleich setzt die Bremer Strategie auf Transparenz, Schutz vor Diskriminierung und Qualifizierung der Beschäftigten. Entscheidungen sollen weiterhin von Menschen kontrolliert werden.
Die Diskussion bei der Konferenz dreht sich damit um technische Möglichkeiten ebenso wie um die Voraussetzungen für einen verantwortungsvollen Einsatz in Behörden.
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