Bremer Senat beschließt Strategie für KI in Behörden
Bremen schafft einen verbindlichen Rahmen für Künstliche Intelligenz in der Verwaltung. Die Technik soll Beschäftigte unterstützen und Behördengänge verbessern.
Der Bremer Senat hat eine Strategie für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung beschlossen. Sie soll Behörden einen verbindlichen Rahmen geben, KI-Anwendungen gezielt und verantwortungsvoll einzusetzen. Ziel sind besser erreichbare Dienstleistungen und Unterstützung für Beschäftigte bei einzelnen Arbeitsabläufen.
Erarbeitet wurde die Strategie von der Digitalisierungsabteilung beim Finanzressort gemeinsam mit der Universität Bremen. Auch weitere Ressorts, der Magistrat Bremerhaven und die Bürgerschaftskanzlei waren beteiligt.
Konkrete Umsetzung geplant
Nach Angaben der Grünen-Bürgerschaftsfraktion enthält das Konzept nicht nur allgemeine Ziele, sondern auch konkrete Arbeitsschritte und Zeitvorgaben. Die Fraktion verweist darauf, dass Mitarbeitende in die Erarbeitung einbezogen worden seien. Dies solle die spätere Einführung der neuen Anwendungen in den Behörden erleichtern.
KI kann etwa dabei helfen, Informationen schneller zu verarbeiten, Vorgänge zu strukturieren oder Entscheidungen vorzubereiten. Sie soll die Arbeit in der Verwaltung unterstützen, nicht eigenständig anstelle von Beschäftigten entscheiden. Welche Anwendungen künftig eingesetzt werden, geht aus der vorliegenden Mitteilung nicht hervor.
Rahmen für Behörden
Mit dem Beschluss schafft Bremen eine Grundlage für weitere KI-Projekte in der Landesverwaltung. Im Mittelpunkt stehen dabei neben möglichen Effizienzgewinnen auch ein verantwortungsvoller Einsatz der Technologie und die Qualität der Leistungen für Bürgerinnen und Bürger.
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