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Bremen plant KI-Assistenten für Verwaltungsportal

Bremen investiert 500.000 Euro in einen KI-Assistenten, um den Zugang zu Verwaltungsleistungen zu erleichtern.

24. Februar 2026, 13:32 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Bremen investiert 500.000 Euro in einen KI-Assistenten, um den Zugang zu Verwaltungsleistungen zu erleichtern.

Die Freie Hansestadt Bremen hat die Planungsphase für einen neuen digitalen Assistenten des Serviceportals Bremen eingeleitet. Der Senat beschloss am 24. Februar 2026, 500.000 Euro aus dem Investitionssofortprogramm für dieses Vorhaben bereitzustellen. Der KI-Assistent soll Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen durch Verwaltungsverfahren leiten, Fragen klären und den Zugang zu Online-Leistungen erleichtern.

Im Gegensatz zu allgemeinen Chatbots wird der Assistent fest in das Serviceportal integriert und greift ausschließlich auf geprüfte Informationen der Verwaltung zurück. Dies bietet eine verlässliche Orientierung bei der Nutzung von Behördenleistungen.

Finanzsenator Björn Fecker betonte die Vorteile des Assistenten: "Der geplante KI-Assistent hilft Bürgerinnen und Bürgern künftig dabei, den richtigen Antrag zu finden und mit allen erforderlichen Unterlagen abzugeben. So wird die öffentliche Verwaltung digitaler und bürgernäher." Auch für die Beschäftigten in der Verwaltung soll der Arbeitsaufwand sinken, da vollständige Anträge weniger Rückfragen erfordern.

Der Assistent ist so konzipiert, dass er Nutzerinnen und Nutzern hilft, das passende Verfahren zu finden und typische Rückfragen zu vermeiden. Beispielsweise können Bürgerinnen und Bürger, die online nach der Verlängerung eines Reisepasses suchen, verständliche Hinweise erhalten, um ihren Antrag gezielt vorzubereiten.

Auch Unternehmen profitieren von der Assistenzfunktion. Der Assistent unterstützt beispielsweise bei der Beantragung gewerberechtlicher Erlaubnisse. Die Lösung wird barrierefrei konzipiert und orientiert sich an den gängigen Standards.

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