Politik

Bremen beschließt Strategie für KI in der Verwaltung

Der Bremer Senat hat einen verbindlichen Rahmen für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Behörden beschlossen.

18. August 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Universität Bremen (Logo)
Universität Bremen (Logo) | Foto: Universität Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Der Bremer Senat hat am 18. August eine Strategie für den Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung beschlossen. Sie soll den Behörden einen verbindlichen Rahmen geben, um KI-Systeme gezielt und verantwortungsvoll einzusetzen.

Die Strategie wurde von der Digitalisierungsabteilung beim Finanzsenator und der Universität Bremen erarbeitet. Beteiligt waren außerdem die Ressorts, der Magistrat Bremerhaven und die Bürgerschaftskanzlei.

Grundlage für künftige Projekte

Nach Angaben des Senats soll KI Verwaltungsabläufe verbessern und Beschäftigte bei ihrer Arbeit unterstützen. Möglich seien etwa Anwendungen, die Vorgänge schneller bearbeiten oder Informationen strukturieren. Konkrete einzelne Projekte nennt die Mitteilung nicht.

Der Strategie ging eine Bestandsaufnahme der digitalen Verwaltung voraus. Sie sieht in Bremen bereits Voraussetzungen wie zentrale Steuerungsstrukturen, IT-Basisdienste und Systeme zur Dokumentenverwaltung. Entwicklungsbedarf bestehe jedoch bei der ressortübergreifenden Steuerung und bei der strategischen Nutzung von Daten.

Datenhoheit und Regeln

Das Leitbild zur Strategie legt fest, dass KI nur im Einklang mit rechtsstaatlichen, demokratischen und ethischen Grundsätzen eingesetzt werden darf. Anwendungen sollen diskriminierungsfrei sein. Zugleich soll die Verwaltung die Hoheit über ihre Daten behalten und Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern oder Technologien vermeiden.

Zu den vorgesehenen Arbeitsschwerpunkten zählen Daten und KI-Infrastruktur, die Steuerung eines verantwortungsvollen KI-Einsatzes sowie eine besser zugängliche Verwaltung. In die Erarbeitung flossen laut Universität Rückmeldungen von fast 4.000 Beschäftigten der bremischen Verwaltung ein.

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