FDP verlangt Bilanz zur Pflegeausbildung in Bremen

Die FDP-Fraktion fragt den Senat nach Problemen der generalistischen Pflegeausbildung. Im Fokus stehen Ausbildungsqualität, Abschlüsse und Unterstützungsbedarf.

Politik 21. September 2026, 14:34 Uhr 1 Min. Lesezeit 3 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
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FDP Bremen (Logo) | Foto: Freie Demokratische Partei (FDP) Landesverband Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die Bremer FDP-Fraktion verlangt vom Senat eine Bewertung der generalistischen Pflegeausbildung im Land Bremen. Anlass sind Hinweise auf unterschiedliche Ausbildungsbedingungen und Schwierigkeiten beim erfolgreichen Abschluss. Die Abgeordneten haben dazu eine Kleine Anfrage eingereicht.

Die Ausbildung wurde 2020 bundesweit neu geordnet. Seitdem werden angehende Pflegefachkräfte nicht mehr von Beginn an getrennt für Altenpflege, Krankenpflege oder Kinderkrankenpflege ausgebildet. Stattdessen erwerben sie zunächst eine gemeinsame, breiter angelegte Qualifikation.

Wahl im letzten Drittel

Im letzten Drittel der Ausbildung können sich die Auszubildenden weiterhin für einen gesonderten Abschluss in der Altenpflege oder in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege entscheiden. Nach Angaben der FDP nutzt jedoch nur eine Minderheit diese Möglichkeit.

Die Zusammenführung habe die Ausbildung fachlich und organisatorisch anspruchsvoller gemacht, heißt es in der Anfrage. Dies betreffe insbesondere Altenheime, Tagespflegeeinrichtungen und ambulante Pflegedienste. Dort müssten die unterschiedlichen Ausbildungsabschnitte und Lernanforderungen umgesetzt werden.

Unterschiede zwischen Lernorten

Die Fraktion verweist auf eine Evaluation des Instituts Arbeit und Wirtschaft aus dem Jahr 2025. Demnach unterscheiden sich die personellen und organisatorischen Voraussetzungen an den beteiligten Lernorten. Zudem gebe es bei einem Teil der Auszubildenden besonderen Unterstützungsbedarf.

Der Senat soll nun darstellen, wie er die Umsetzung und Qualität der reformierten Pflegeausbildung bewertet. Die erfragten Angaben sollen nach Jahren aufgeschlüsselt und getrennt für die Städte Bremen und Bremerhaven ausgewiesen werden. Eine Antwort des Senats liegt in der vorliegenden Meldung noch nicht vor.

Originalquelle

FDP-Fraktion Bremen

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