Politik

FDP fordert Kurswechsel nach erneutem letzten Platz Bremens

Im INSM-Bildungsmonitor erreicht Bremen laut FDP 36,1 von 100 Punkten und liegt erneut bundesweit am Ende. Die Fraktion beantragt eine Aktuelle Stunde.

14. September 2026, 15:27 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
FDP-Fraktion (Logo)
FDP-Fraktion (Logo) | Foto: Fraktion der Freien Demokraten im Deutschen Bundestag / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Bremen belegt im aktuellen Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) nach Angaben der FDP-Fraktion mit 36,1 von 100 Punkten erneut den letzten Platz unter den Bundesländern. Die FDP hat deshalb eine Aktuelle Stunde in der Bremischen Bürgerschaft beantragt.

Nach Darstellung der Fraktion fallen die Bewertungen für Schulqualität und Bildungsarmut besonders schlecht aus. Der bildungspolitische Sprecher Fynn Voigt sieht darin eine Bestätigung seiner Kritik an der Bildungspolitik des Bremer Senats.

FDP fordert verbindliche Standards

Voigt verwies auf aus seiner Sicht schwache Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in Mathematik, Naturwissenschaften und Lesen. Die FDP verlangt verbindliche Bildungsstandards, eine stärkere Ausrichtung auf Unterrichtsqualität und überprüfbare Lernfortschritte.

Außerdem kritisiert die Fraktion, Bremen investiere im Ländervergleich zu wenig in Grund- und Berufsschulen und habe zugleich eine hohe Quote von Schulabgängerinnen und Schulabgängern ohne Abschluss. Mittel sollten gezielter an Schulen und Angebote mit besonders großen Herausforderungen gehen, fordert Voigt.

Sprache und Ganztag im Fokus

Zu den Vorschlägen der FDP gehören verpflichtende Sprachdiagnostik, frühkindliche Förderung und ein verpflichtendes Kita-Jahr für Kinder mit Förderbedarf. Ganztagsschulen sollten nach Auffassung der Fraktion den Nachmittag stärker für individuelle Förderung sowie für Sport, Musik, Kunst und soziale Kompetenzen nutzen. Die Aktuelle Stunde soll die Ergebnisse des Bildungsmonitors und mögliche Konsequenzen für Bremen im Parlament zur Debatte stellen.

Originalquelle

FDP-Fraktion Bremen

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