FDP fragt nach besseren Rahmenbedingungen für Wohnungslosenhilfe
Die FDP-Fraktion will vom Bremer Senat wissen, wie ehrenamtliche Hilfen für wohnungslose Menschen bei Standorten, Abstimmung und Genehmigungen unterstützt werden.
Die FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft hat eine Kleine Anfrage zur Unterstützung ehrenamtlicher Hilfen für wohnungs- und obdachlose Menschen gestellt. Im Mittelpunkt stehen geeignete Standorte, die Koordination der Angebote und mögliche Genehmigungshürden.
Die Anfrage richtet sich an den Senat. Eine Antwort der Landesregierung liegt bislang nicht vor.
Mobile Angebote im Fokus
Die FDP verweist auf aufsuchende Angebote wie den Kältebus und das Arztmobil der Johanniter sowie die Essensausgabe der Bremer Suppenengel. Solche Hilfen erreichten Menschen in schwierigen Lebenslagen, die professionelle Beratungs- und Hilfsangebote nicht oder nur schwer nutzten.
Mit der kälteren Jahreszeit werde der Bedarf an warmen Mahlzeiten, Kältehilfe und mobilen Unterstützungsangeboten voraussichtlich größer, heißt es in der Anfrage. Die Fraktion möchte deshalb klären, ob ehrenamtliche Träger ausreichend verlässliche Bedingungen für ihre Arbeit vorfinden.
Standorte und Genehmigungen
Als Beispiel nennt die FDP den Kältebus, der den Bahnhofsvorplatz zeitweise nicht mehr anfahren durfte. Der Vorgang zeige, dass die Suche nach passenden Einsatzorten auch an organisatorischen oder genehmigungsrechtlichen Fragen scheitern könne.
Die Abgeordneten fragen daher, wie der Senat freiwillig organisierte Hilfsangebote konkret unterstützt und ob Abstimmungs- und Genehmigungsverfahren so gestaltet sind, dass niedrigschwellige Hilfe unkompliziert möglich bleibt. Konkrete Forderungen oder Angaben zu einzelnen geplanten Änderungen enthält die veröffentlichte Anfrage noch nicht.
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