Panorama

FDP fordert Klimaanlagen für Bremens Pflegeheime und Kliniken

Angesichts der Hitze fordert die FDP-Fraktion eine Bestandsaufnahme zur Kühlung in Pflegeheimen, Krankenhäusern, Schulen, Kitas und Bussen.

29. Juli 2026, 13:20 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
FDP Bremen (Logo)
FDP Bremen (Logo) | Foto: Freie Demokratische Partei (FDP) Landesverband Bremen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

Die FDP-Fraktion in der Bremischen Bürgerschaft verlangt einen verbindlicheren Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern. Nach ihrer Forderung soll moderne Klimatechnik dort eingesetzt werden, wo Dämmung und Lüftung nicht ausreichen. Auch Schulen, Kitas und der öffentliche Nahverkehr sollen in den Blick genommen werden.

Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Ole Humpich, verweist auf die Belastung für ältere und kranke Menschen in überhitzten Räumen. Hohe Temperaturen könnten für diese Gruppen ein erhebliches Gesundheitsrisiko sein.

Keine klare Temperaturgrenze

Für Arbeitsräume bestehen konkrete Vorgaben zur Raumtemperatur. Für Zimmer in Pflegeheimen gibt es nach Angaben der FDP dagegen keine vergleichbare Obergrenze. Die jüngst geänderte Bauverordnung für Pflegeeinrichtungen verlange lediglich ein angemessenes Raumklima, ohne den Begriff näher zu bestimmen.

Die Fraktion will deshalb ermitteln, wie Pflegeheime und Krankenhäuser im Land Bremen derzeit mit Klimatechnik ausgestattet sind. Die Prüfung soll sich auch auf Schulen, Kindertagesstätten und den öffentlichen Nahverkehr erstrecken.

Pläne bis Ende 2027

Der Senat plant laut FDP einheitliche Hitzeschutzpläne für Pflege- und Gesundheitseinrichtungen bis Ende 2027. Der Fraktion reicht dieser Zeitrahmen nicht aus. Sie kritisiert, dass ein Leitfaden allein keine zusätzlich gekühlten Räume schaffe.

Die FDP betont, Klimaanlagen könnten heute energieeffizient betrieben und mit Photovoltaik sowie erneuerbaren Energien verbunden werden. Baulicher Hitzeschutz und gezieltes Lüften blieben nach Auffassung der Fraktion wichtig. Wo diese Maßnahmen nicht genügten, solle jedoch aktiv gekühlt werden.

Originalquelle

FDP-Fraktion Bremen

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