FDP warnt vor finanziellem Druck auf Bremens Luftrettung
Die Bremer FDP fordert, die Luftrettung bei Reformen im Gesundheitswesen finanziell abzusichern. Sie warnt vor Folgen für Rettungshubschrauber und Standorte.
Die Bremer FDP warnt davor, dass Reformen im Krankenhaus- und Krankenkassenwesen die Luftrettung finanziell unter Druck setzen könnten. Der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Ole Humpich, verlangt eine dauerhafte Finanzierung der Rettungshubschrauber.
Nach seiner Einschätzung darf die Luftrettung bei einer Neuordnung der Notfallversorgung nicht ausgeklammert werden. Einsparungen an dieser Stelle könnten die medizinische Versorgung in akuten Notfällen beeinträchtigen.
Kritik an Vergütung
Humpich kritisiert insbesondere eine Vergütung, die sich an der sogenannten Grundlohnrate orientiert. Diese Rate begrenzt in Teilen des Gesundheitswesens, wie stark Ausgaben steigen dürfen. Sie bilde die tatsächlichen Kosten der Luftrettung aus Sicht der FDP nicht ausreichend ab.
Als Gründe nennt die Fraktion den Aufwand für speziell ausgebildete Beschäftigte, medizinische Ausrüstung, Wartung und Flugbetrieb. Diese Kosten ließen sich nicht allein durch gesetzliche Vorgaben senken, erklärte Humpich.
Zwei Standorte betroffen
In Bremen sind zwei Rettungshubschrauber stationiert, die zusammen jährlich mehr als 1.500 Einsätze fliegen. Bereits zuvor hatten Luftrettungsorganisationen und der ADAC vor möglichen wirtschaftlichen Belastungen für Hubschrauberstandorte gewarnt.
Die FDP fordert, die Luftrettung von Beginn an in die Reform der Notfallversorgung einzubeziehen. Konkrete Beschlüsse zu den Bremer Standorten oder Einschränkungen des Flugbetriebs nennt die Mitteilung nicht.
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FDP-Fraktion BremenKommentare
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