50 Einsatzkräfte proben Notfall auf Kreuzfahrtschiff

Auf der „Mein Schiff 3“ in Bremerhaven ist die Versorgung zahlreicher Verletzter trainiert worden. Der Betrieb an Bord lief weiter.

Panorama 13. Oktober 2026, 17:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Mein Schiff 3 (Archivfoto)
Mein Schiff 3 (Archivfoto) | Foto: Karl-Heinz Hazlerick / Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rund 50 Einsatzkräfte haben am Sonntag auf der „Mein Schiff 3“ in Bremerhaven einen medizinischen Großeinsatz geprobt. Das angenommene Szenario sah zahlreiche verletzte Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffs vor.

Das Schiff lag während der Übung mit Gästen am Kreuzfahrtterminal. Die Passagiere waren vorab über das Training informiert worden. Der reguläre Betrieb an Bord wurde nicht unterbrochen.

Unklare Lage simuliert

Zu Beginn der Übung gingen die Beteiligten von einer zunächst unübersichtlichen Situation mit mehreren Verletzten aus. Im weiteren Verlauf alarmierte das Havariekommando spezialisierte Einheiten der Feuerwehren aus Cuxhaven und Wilhelmshaven.

Die Kräfte trainierten, wie Verletzte auf einem großen Passagierschiff versorgt werden können. Solche Einsätze stellen besondere Anforderungen: Medizinische Hilfe muss innerhalb der Schiffsbereiche organisiert und mit den Kräften an Land abgestimmt werden.

Gemeinsam vorbereitet

Organisiert wurde die Übung vom Havariekommando gemeinsam mit der Reederei TUI Cruises. Das Havariekommando koordiniert bei komplexen Schadenslagen auf Nord- und Ostsee die beteiligten Behörden und Einsatzorganisationen.

Mit dem Training sollten die Abläufe zwischen der Schiffsbesatzung, dem Havariekommando und den alarmierten Feuerwehreinheiten unter realistischen Bedingungen erprobt werden. Angaben zu tatsächlichen Verletzten oder Störungen des Schiffsbetriebs gab es nicht.

Orte

Bremerhaven

Originalquelle

Feuerwehr-Magazin

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