Panorama

Seenotretter helfen bei medizinischen Notfällen und Havarien

Von der Ostsee bis zur Nordsee waren Seenotretter in den vergangenen Wochen für erkrankte Menschen und manövrierunfähige Boote im Einsatz.

07. August 2026, 11:21 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) berichtet über mehrere Einsätze auf Nord- und Ostsee. Dabei brachten die Besatzungen erkrankte Menschen an Land und halfen Schiffen, die wegen technischer Schäden oder Wassereinbruchs nicht weiterfahren konnten.

Östlich von Rügen versorgten Seenotretter einen stark seekranken Segler. Die Crew des Kreuzers Harro Koebke setzte dafür ihr Tochterboot Notarius ein und brachte den Mann an Land.

Hilfe für Boote in Not

Vor der Küste Dithmarschens schleppte die Besatzung des Rettungskreuzers Theodor Storm einen manövrierunfähigen Fischkutter nach Büsum. Das Schiff war nachts unterwegs. Ebenfalls vor der schleswig-holsteinischen Westküste half die Theodor Storm Ende Juli einem Ausflugskutter. Dessen Fangnetz war gerissen; 50 Menschen befanden sich an Bord. Der Kutter wurde sicher in den Hafen gebracht.

Auf der Ostsee bei Schleimünde meldete die zweiköpfige Besatzung einer Segelyacht bei Dunkelheit starken Wassereinbruch. Die Seenotretter der Station Maasholm brachten die Segler an Land. In der Wismarer Bucht retteten Einsatzkräfte aus Grömitz und Timmendorf/Poel vier Menschen und einen Hund von einer aufgelaufenen Motoryacht, in die Wasser eindrang.

Medizinische Rettungen

Auch medizinische Notfälle beschäftigten die Rettungskräfte. Südlich von Helgoland brach ein Lotse auf einem Containerschiff zusammen. Nach einer Wiederbelebung durch einen Kollegen wurde er in ein Krankenhaus geflogen. Vor Neustadt in Holstein erlitt ein 60-jähriger Skipper auf einem Motorboot offenbar einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Freiwillige Seenotretter brachten ihn an Land.

In Travemünde barg die Besatzung des Rettungsbootes Erich Koschubs zudem einen 75-Jährigen von einem historischen Feuerschiff. Der Patient war zuvor stabilisiert worden.

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