Vier Tore im Schlussdrittel: Pinguins drehen Spiel gegen Straubing
Bremerhaven macht aus einem 1:2-Rückstand noch einen 5:2-Heimsieg. Zwei Überzahltore von Miha Verlic leiten die Wende ein.
Die Fischtown Pinguins haben ihr Heimspiel gegen die Straubing Tigers mit 5:2 gewonnen. Der Bremerhavener Eishockey-Erstligist lag nach zwei Dritteln noch mit 1:2 zurück, entschied den Schlussabschnitt aber mit vier Treffern für sich. 4.425 Zuschauer verfolgten die Partie am Sonntag in der Eisarena.
Philipp Bruggisser brachte die Gastgeber in der elften Minute in Führung. Christian Wejse hatte den Treffer vorbereitet. Nur eine Minute später glich Adrian Klein für Straubing in Überzahl aus.
Straubing geht voran
Im zweiten Drittel kassierten beide Mannschaften mehrere Strafzeiten. Bremerhaven ließ seine Möglichkeiten zunächst ungenutzt. Klein traf dagegen in der 35. Minute erneut und brachte die Tigers mit 2:1 nach vorn.
Nach der zweiten Pause erhöhte Bremerhaven den Druck. Zunächst traf Max Görtz nur die Latte. In der 46. Minute verwertete Miha Verlic eine Vorlage von Wejse im Powerplay zum 2:2. Powerplay bezeichnet eine Überzahlsituation nach einer gegnerischen Strafzeit.
Wende in fünf Minuten
Nino Kinder erzielte in der 51. Minute das 3:2 und brachte die Pinguins damit zum zweiten Mal an diesem Nachmittag in Führung. Verlic baute den Vorsprung in der 56. Minute mit seinem zweiten Überzahltor aus.
Straubing nahm in der Schlussphase seinen Torhüter für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Görtz nutzte das leere Tor in der 59. Minute zum 5:2-Endstand. Bremerhaven gewann die Drittel damit 1:1, 0:1 und 4:0.
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