Pinguins verlieren Eishockey-Krimi in Straubing mit 3:4
Bremerhaven gleicht bei den Straubing Tigers spät aus, kassiert aber nur 35 Sekunden später den entscheidenden Treffer.
Die Fischtown Pinguins haben bei den Straubing Tigers knapp mit 3:4 verloren. Parker Tuomie glich in der 56. Minute zum 3:3 aus. Nur 35 Sekunden später erzielte Spencer Kersten den entscheidenden Treffer für die Gastgeber. Für Bremerhaven war es die dritte Niederlage hintereinander.
Die Pinguins mussten auf fünf verletzte Stammspieler verzichten. Zudem fehlte der gesperrte M. Abt. Trotz der angespannten Personallage ging Bremerhaven in der elften Minute in Führung: Nach Vorarbeit von Christian Wejse traf Phillip Kinder zum 1:0.
Vier Tore im Auftaktdrittel
Straubing drehte die Partie zunächst. Marcel Brandt glich in der zwölften Minute aus, knapp sechs Minuten später brachte Mario Zimmermann Klein die Tigers mit 2:1 nach vorn. Tuomie stellte kurz vor der ersten Pause den Gleichstand wieder her.
Im torlosen zweiten Drittel kam Bremerhaven besser mit dem hohen Tempo der Gastgeber zurecht. Die größte Gelegenheit hatte erneut Tuomie. Sein Schuss landete in der 34. Minute an der Latte.
Kersten entscheidet das Spiel
Im Schlussabschnitt gingen die Tigers während einer Bremerhavener Unterzahl abermals in Führung. Kersten traf in der 52. Minute zum 3:2. Tuomie antwortete mit seinem zweiten Tor des Abends, ehe Kersten praktisch im Gegenzug den Endstand herstellte.
Bremerhaven drängte anschließend noch einmal auf den Ausgleich. Straubings Torhüter Florian Bugl verhinderte diesen 20 Sekunden vor Schluss mit einer Parade gegen Kinder. Kristers Gudlevskis stand im Tor der Pinguins. Die Strafzeiten lauteten neun Minuten gegen Straubing und elf gegen Bremerhaven.
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