Pinguins-Serie gegen Berlin reißt bei 0:3-Heimniederlage
Bremerhaven lässt gegen die Eisbären mehrere Chancen ungenutzt. Zwei Berliner Tore binnen 48 Sekunden bringen die Pinguins auf die Verliererstraße.
Die Fischtown Pinguins haben ihr Heimspiel gegen die Eisbären Berlin mit 0:3 verloren. Nach einem torlosen ersten Drittel entschieden zwei Treffer innerhalb von 48 Sekunden die Partie zugunsten des deutschen Meisters. Damit endete Bremerhavens Serie von sechs Hauptrundensiegen gegen die Berliner.
Die Gastgeber erspielten sich vor allem zu Beginn gute Möglichkeiten. Kinder, Miele und Conrad kamen zu Abschlüssen, konnten Berlins Torhüter aber nicht überwinden. Auch die Gäste sorgten mehrfach für Gefahr. Dennoch ging es ohne Tore in die erste Pause.
Doppelschlag im Mitteldrittel
Im zweiten Abschnitt verpassten die Pinguins zunächst die Führung. Bruggisser blieb bei mehreren Versuchen während einer angezeigten Strafe ohne Erfolg. Auch das anschließende Überzahlspiel brachte keinen Treffer.
Berlin nutzte seine Chancen anschließend konsequenter. Müller traf nach 30:51 Minuten zum 0:1. Nur 48 Sekunden später erhöhte Eder auf 0:2. Kurz vor der zweiten Pause glaubten Teile des Publikums bereits an den Anschlusstreffer. Der Schiedsrichter erkannte jedoch, dass der Puck lediglich den Pfosten getroffen hatte.
Pfosten statt Anschlusstor
Bremerhaven erhöhte im Schlussdrittel den Druck. Bruggisser traf in der 42. Minute erneut nur das Gestänge. Auf der anderen Seite verhinderte Torhüter Gudlevskis gegen Foudy zunächst das dritte Berliner Tor.
Trainer Alexander Sulzer nahm Gudlevskis gut drei Minuten vor dem Ende für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis. Wiederer nutzte das leere Tor in der 58. Minute zum 0:3-Endstand. Die Pinguins blieben damit trotz mehrerer aussichtsreicher Gelegenheiten ohne eigenen Treffer.
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