Vier Millionen Euro für Ausbildungsförderung freigegeben
Der Verwaltungsrat des Bremer Ausbildungsfonds hat erste Förderprogramme beschlossen. Vier Millionen Euro sollen Betriebe und Auszubildende unterstützen.
Der Ausbildungsunterstützungsfonds des Landes Bremen startet mit ersten Förderprogrammen. Der Verwaltungsrat beschloss die Umsetzung am Freitag einstimmig. Für die Maßnahmen stehen rund vier Millionen Euro bereit.
Das Geld soll Ausbildungsbetriebe sowie junge Menschen in Bremen und Bremerhaven unterstützen. Ziel ist es, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen, Ausbildungen erfolgreich abzuschließen und freie Stellen besser mit geeigneten Bewerberinnen und Bewerbern zu besetzen.
Hilfe für Betriebe und Azubis
Der Fonds hat zwei Säulen. Bereits vorgesehen ist eine finanzielle Förderung für Unternehmen mit einer hohen Ausbildungsquote. Nun folgt die zweite Säule mit zusätzlichen Unterstützungsangeboten.
Nach Angaben der Arbeitnehmerkammer sollen dazu Hilfen bei Konflikten während der Ausbildung, Sprachcoaching und Prüfungsvorbereitung gehören. Diese Angebote richten sich an ausbildende Unternehmen und Auszubildende. Sie sollen dazu beitragen, Ausbildungsabbrüche zu vermeiden. Laut Arbeitnehmerkammer wird in Bremen fast jeder dritte Ausbildungsvertrag vorzeitig gelöst.
Fachkräfte im Blick
Die Förderung soll zugleich dem Fachkräftemangel entgegenwirken. In Bremerhaven fehlen laut Magistrat insbesondere im Gesundheitswesen, in der Logistik und im Hafenbereich Arbeitskräfte. Dort lag die Arbeitslosenquote nach den vorliegenden Angaben zuletzt bei 14,5 Prozent.
Nach Einschätzung des Deutschen Gewerkschaftsbundes sind die Anforderungen an Ausbildungsbetriebe gestiegen. Die neuen Programme ergänzten daher die finanziellen Ausgleichszahlungen des Fonds. Konkrete Angaben zur Verteilung der vier Millionen Euro auf einzelne Förderangebote wurden nicht genannt.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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