Ausbildungsfonds: Erste Förderprogramme sollen im August starten
Der Verwaltungsrat des Bremer Ausbildungsunterstützungsfonds entscheidet noch im August über erste Hilfen. Vorgesehen sind vier Millionen Euro.
Der Verwaltungsrat des Bremer Ausbildungsunterstützungsfonds will noch im August über die ersten Fördermaßnahmen entscheiden. Dafür sind insgesamt vier Millionen Euro vorgesehen. Unterstützt werden sollen ausbildende Betriebe, junge Menschen in der Ausbildung sowie die Vermittlung zwischen Unternehmen und Bewerberinnen und Bewerbern.
Der Fonds kann damit nach einem Urteil des Verwaltungsgerichts Bremen weiter umgesetzt werden. Das Gericht hatte seine Rechtmäßigkeit im Juli 2026 bestätigt.
Hilfen für Ausbildungsbetriebe
Die geplanten Programme sollen Unternehmen dabei helfen, zusätzliche Ausbildungsplätze anzubieten und die Qualität der betrieblichen Ausbildung zu verbessern. Der Fonds ist Teil der Fachkräftestrategie des Bremer Senats. Er soll mehr Betriebe dazu bewegen, selbst auszubilden und damit langfristig den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften zu verringern.
Welche konkreten Maßnahmen gefördert werden und unter welchen Bedingungen Betriebe oder Auszubildende Mittel erhalten können, soll der Verwaltungsrat nun festlegen.
Weniger gemeldete Stellen
Der Entscheidung geht ein Rückgang bei den gemeldeten Ausbildungsplätzen voraus. Nach Zahlen der Agentur für Arbeit wurden im Land Bremen bis Ende Juli 2026 insgesamt 577 Ausbildungsstellen weniger gemeldet als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Die Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration, Claudia Schilling, sieht darin einen Handlungsbedarf. Trotz wachsender sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung bleibe der Mangel an Fachkräften eine große Herausforderung. Der Fonds solle Unternehmen Anreize geben, in die Ausbildung künftiger Fachkräfte zu investieren.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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