Sechs Millionen Euro für Jobs und Qualifizierung in Bremerhaven
Bremerhaven erhält bis Ende 2027 zunächst sechs Millionen Euro für Projekte zur Beschäftigung und Qualifizierung Langzeitarbeitsloser.
Der Bremer Senat hat eine neue Förderrichtlinie für Beschäftigung und Qualifizierung in Bremerhaven beschlossen. Bis Ende 2027 stehen dafür zunächst sechs Millionen Euro bereit. Das Programm soll am 1. September 2026 starten.
Mit dem Geld sollen kleinere Projekte verschiedener Träger kontinuierlich gefördert werden. Ziel ist es, zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze zu schaffen und Qualifizierungsangebote an den Bedarf vor Ort anzupassen.
Fokus auf Langzeitarbeitslose
Die Richtlinie ist Teil der Arbeitsmarktstrategie des Landes Bremen. Nach Angaben des Sozialressorts wurde in Bremerhaven ein zusätzlicher Bedarf bei der Förderung und Qualifizierung langzeitarbeitsloser Menschen festgestellt.
Besonders angesprochen werden sollen langzeitarbeitslose Frauen, Alleinerziehende sowie Menschen mit Migrationsgeschichte. Die Angebote richten sich zudem an Personen, die durch bestehende arbeitsmarktpolitische Instrumente bislang nicht ausreichend erreicht werden.
Finanzierung über ESF Plus
Das Programm wird im Rahmen des ESF Plus Bremen umgesetzt. Der Europäische Sozialfonds Plus ist ein Förderinstrument der Europäischen Union für Beschäftigung, Bildung und soziale Teilhabe.
Die Förderung soll Menschen mit besonderen Vermittlungshemmnissen den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern und ihre gesellschaftliche Teilhabe stärken.
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Senatspressestelle BremenKommentare
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