Verträge besiegelt: Bremerhavens Hafenprojekt startet

Bund, Bremen und bremenports haben die Verträge für den „Deployment Hub Bremerhaven 2031“ unterzeichnet. Das Projekt umfasst rund 1,35 Milliarden Euro.

Wirtschaft 03. November 2026, 01:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Das Milliardenprojekt „Deployment Hub Bremerhaven 2031“ geht in die Umsetzung. Vertreter des Bundesamts für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr, des Landes Bremen und der Hafengesellschaft bremenports unterzeichneten am Dienstag, 3. November, eine Verwaltungsvereinbarung sowie erste Einzelverträge.

Das vereinbarte Paket umfasst Investitionen von rund 1,35 Milliarden Euro. Es ist ein wesentlicher Teil des größeren Ausbauprogramms für die bremischen Häfen. Die Arbeiten sollen die logistischen Voraussetzungen für Bundeswehr und NATO verbessern und zugleich der zivilen Nutzung zugutekommen. Sämtliche Maßnahmen sollen bis Ende 2031 abgeschlossen sein.

Häfen und Bahn im Fokus

Geplant sind Projekte vor allem in den Bremerhavener Häfen und im weiteren Stadtgebiet. Auch der Flughafen Bremen ist einbezogen. Zu den zentralen Vorhaben gehören die Sanierung der Containerkaje, ein weitgehender Neubau des Kaiserhafens und der Ausbau des Hafenbahnhofs Speckenbüttel.

Nach Angaben des Landes sollen die Anlagen weiterhin zivil genutzt werden. Ein abgeschirmtes Militärgelände in den Bremerhavener Häfen ist nicht vorgesehen. Die neue Infrastruktur soll sowohl militärische Transporte erleichtern als auch die Leistungsfähigkeit des Hafen- und Hinterlandverkehrs erhöhen.

Aufgaben sind verteilt

Das Bundesamt, Bremen und bremenports tragen gemeinsam Verantwortung für die Umsetzung. Der Bremer Senat hat bremenports damit beauftragt, die mit dem Bund vereinbarten Bau- und Ausstattungsmaßnahmen zu realisieren. Die logistischen Dienstleistungen vor Ort soll die BLG Logistics Group übernehmen.

Der Vertragsabschluss folgt auf eine Absichtserklärung von Ende September. Diese hatten Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, Bremens Bürgermeister Andreas Bovenschulte und BLG-Vorstandschef Matthias Magnor unterzeichnet. Nun beginnen die Planungs-, Genehmigungs- und Bauverfahren für die einzelnen Projekte.

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Bremerhaven

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bremenports

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