Sturmtief „Luise“ zieht über Bremen und Niedersachsen

Im Nordwesten wird es zunehmend stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst erwartet besonders in Küstennähe kräftige Böen und Regen.

Panorama 23. Oktober 2026, 23:22 Uhr 1 Min. Lesezeit 1 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft

Sturmtief „Luise“ sorgt am Samstag in Bremen und Niedersachsen für zunehmend kräftigen Wind. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zieht das Tief im Tagesverlauf über den Nordwesten hinweg. In Küstennähe muss mit Sturmböen gerechnet werden.

Bereits in der Nacht war das Sturmtief in Niedersachsen zu spüren. Neben starkem Wind bringt „Luise“ dichte Wolken und Regen. Die stärksten Böen werden erst im weiteren Tagesverlauf erwartet.

Erste Einsätze in Niedersachsen

Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschäftigten in der Nacht bereits Einsatzkräfte. Verletzte, größere Schäden oder gesperrte Straßen waren zunächst nicht bekannt. Besonders häufig rückte die Polizei im Raum Osnabrück aus. Dort wurden rund 60 wetterbedingte Einsätze registriert.

Im Bahnverkehr lagen am frühen Samstag zunächst keine wetterbedingten Einschränkungen vor. Da der Wind weiter zunimmt, kann sich die Lage im Tagesverlauf jedoch verändern.

Weitere stürmische Phase möglich

In der Nacht zum Sonntag sollen die Niederschläge allmählich nachlassen. Eine länger anhaltende Beruhigung zeichnet sich nach der bisherigen Vorhersage aber nicht ab. Von Schottland nähert sich ein weiteres kräftiges Tiefdruckgebiet dem Nordwesten.

Dieses Tief wird als Orkantief eingestuft und könnte erneut stürmisches Wetter bringen. Besonders an der Küste sind dann sehr schwere Böen möglich. Wie stark Bremen und das niedersächsische Binnenland betroffen sein werden, hängt von der weiteren Zugbahn des Tiefs ab.

Originalquelle

Süddeutsche Zeitung

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