Sturmtief „Luise“ zieht über Bremen und Niedersachsen
Im Nordwesten wird es zunehmend stürmisch. Der Deutsche Wetterdienst erwartet besonders in Küstennähe kräftige Böen und Regen.
Sturmtief „Luise“ sorgt am Samstag in Bremen und Niedersachsen für zunehmend kräftigen Wind. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) zieht das Tief im Tagesverlauf über den Nordwesten hinweg. In Küstennähe muss mit Sturmböen gerechnet werden.
Bereits in der Nacht war das Sturmtief in Niedersachsen zu spüren. Neben starkem Wind bringt „Luise“ dichte Wolken und Regen. Die stärksten Böen werden erst im weiteren Tagesverlauf erwartet.
Erste Einsätze in Niedersachsen
Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschäftigten in der Nacht bereits Einsatzkräfte. Verletzte, größere Schäden oder gesperrte Straßen waren zunächst nicht bekannt. Besonders häufig rückte die Polizei im Raum Osnabrück aus. Dort wurden rund 60 wetterbedingte Einsätze registriert.
Im Bahnverkehr lagen am frühen Samstag zunächst keine wetterbedingten Einschränkungen vor. Da der Wind weiter zunimmt, kann sich die Lage im Tagesverlauf jedoch verändern.
Weitere stürmische Phase möglich
In der Nacht zum Sonntag sollen die Niederschläge allmählich nachlassen. Eine länger anhaltende Beruhigung zeichnet sich nach der bisherigen Vorhersage aber nicht ab. Von Schottland nähert sich ein weiteres kräftiges Tiefdruckgebiet dem Nordwesten.
Dieses Tief wird als Orkantief eingestuft und könnte erneut stürmisches Wetter bringen. Besonders an der Küste sind dann sehr schwere Böen möglich. Wie stark Bremen und das niedersächsische Binnenland betroffen sein werden, hängt von der weiteren Zugbahn des Tiefs ab.
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Süddeutsche ZeitungKommentare
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