Sturmtief „Luise“ sorgt für erste Einsätze – stärkere Böen erwartet
Umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beschäftigen Einsatzkräfte. Größere Schäden blieben bislang aus, doch der Wind nimmt weiter zu.
Sturmtief „Luise“ hat in Niedersachsen bereits in der Nacht zum Samstag erste Einsätze ausgelöst. Nach Angaben der Polizei mussten umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste beseitigt werden. Verletzte, größere Schäden oder gesperrte Straßen wurden zunächst nicht gemeldet.
Besonders viele Einsätze verzeichnete die Polizei in Osnabrück. Dort rückten die Einsatzkräfte in der Nacht rund 60 Mal aus. Im Bahnverkehr gab es am frühen Samstag noch keine wetterbedingten Einschränkungen.
Wind nimmt weiter zu
Die stärksten Böen von „Luise“ werden erst im weiteren Tagesverlauf erwartet. Das Tief zieht in Richtung Nordosten und bringt Niedersachsen und Bremen weiterhin stürmisches Wetter. Der Deutsche Wetterdienst hatte für Bremen, Delmenhorst und mehrere Landkreise der Region vor Sturmböen gewarnt.
Demnach kann der Wind aus Südwest Geschwindigkeiten zwischen 55 und 65 Kilometern pro Stunde erreichen. In Verbindung mit Schauern sind Böen von bis zu 75 Kilometern pro Stunde möglich. Dadurch können weitere Äste abbrechen oder Gegenstände im Freien umherfliegen.
Nächstes Tief folgt
Nach dem Abzug von „Luise“ ist keine längere Wetterberuhigung in Sicht. Von Schottland nähert sich ein weiteres Tiefdruckgebiet, das als Orkantief eingestuft wird. Es dürfte dem Nordwesten erneut kräftigen Wind bringen und könnte noch stärker ausfallen. Wann und wo die höchsten Windgeschwindigkeiten erreicht werden, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.
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Nordsee-ZeitungKommentare
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