Nach „Luise“ drohen dem Nordwesten sogar Orkanböen
Sturmtief „Luise“ bringt Bremen und Niedersachsen kräftigen Wind und Regen. Danach könnte ein Orkantief die Wetterlage weiter verschärfen.
Sturmtief „Luise“ zieht am Samstag über Bremen und Niedersachsen hinweg. Der Deutsche Wetterdienst erwartet, dass der Wind im Tagesverlauf weiter zunimmt. In Küstennähe sind Sturmböen möglich.
Das Tief hatte den Nordwesten bereits in der Nacht erreicht. Neben kräftigem Wind bringt es dichte Wolken und Regen. In der Nacht zum Sonntag sollen die Niederschläge allmählich nachlassen.
Nächstes Tief folgt
Eine nachhaltige Wetterberuhigung ist damit nicht verbunden. Von Schottland zieht ein weiteres, als Orkantief eingestuftes Tiefdruckgebiet über den Nordwesten. Es kann erneut stürmisches Wetter auslösen und vor allem an der Nordseeküste für besonders starken Wind sorgen.
Nach der Vorhersage des DWD sind im weiteren Verlauf auch Orkanböen und Gewitter möglich. Orkanböen erreichen mindestens 118 Kilometer pro Stunde. Wo und wann die stärksten Böen auftreten, geht aus der vorliegenden Prognose nicht hervor.
Stürmischer Wochenstart
Die Temperaturen verändern sich am Wochenende nur wenig. Für Samstag und Sonntag werden jeweils rund 14 Grad erwartet. Der Einfluss des Orkantiefs soll auch zu Beginn der neuen Woche anhalten. Damit bleibt die Wetterlage in Bremen, Niedersachsen und an der Nordseeküste zunächst windig und wechselhaft.
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