Neun Bewerber wollen Oldenburgs Rathausspitze übernehmen
Für die Nachfolge von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann sind neun Kandidaturen zugelassen. Parallel treten 383 Menschen zur Ratswahl an.
Bei der Oberbürgermeisterwahl in Oldenburg am 13. September 2026 stehen neun Bewerberinnen und Bewerber auf dem Stimmzettel. Der Wahlausschuss hat die Vorschläge in seiner Sitzung am 23. Juli zugelassen. Amtsinhaber Jürgen Krogmann tritt nach zwölf Jahren im Amt nicht erneut an.
Zur Wahl stehen Ulf Prange für die SPD, Jascha Rohr für Bündnis 90/Die Grünen mit Unterstützung der CDU, Sebastian Fröhlich für die FDP, Heike Boldt für Die Linke, Holger Martin Wilkens vom Bürger Bündnis Oldenburg und Yakup Castur von DAVA Niedersachsen. Als Einzelkandidaten bewerben sich Byanca Küßner, Michael Stille und Ralf Butzin.
Fünf Vorhaben scheiterten
Insgesamt hatten sich laut Stadt 14 Personen beim Wahlbüro wegen einer Kandidatur gemeldet. Zwei zogen ihr Vorhaben zurück, zwei reichten keine Unterlagen ein. Bei einer weiteren Bewerbung fehlten erforderliche Dokumente. Eine mögliche Stichwahl ist für den 27. September vorgesehen.
Mehr Sitze im Stadtrat
Parallel zur OB-Wahl wird der neue Stadtrat gewählt. Zugelassen wurden zwölf Parteien, drei Wählergemeinschaften und ein unabhängiger Einzelbewerber. Insgesamt kandidieren 383 Personen für die künftig 52 Ratsmandate. Der Rat umfasst damit zwei Sitze mehr als bislang; die Erweiterung hängt mit der gestiegenen Einwohnerzahl Oldenburgs zusammen.
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