Neun Bewerber treten bei Oldenburgs OB-Wahl an
Der Wahlausschuss hat neun Kandidaturen für die Oldenburger Oberbürgermeisterwahl am 13. September zugelassen. Parallel stehen 383 Menschen zur Stadtratswahl bereit.
Für die Wahl zur Oberbürgermeisterin oder zum Oberbürgermeister in Oldenburg am 13. September 2026 sind neun Kandidaturen zugelassen. Das hat der Wahlausschuss festgestellt. Amtsinhaber Jürgen Krogmann kandidiert nach zwölf Jahren nicht erneut.
Zur Wahl stehen Heike Boldt (Die Linke), Ralf Butzin (Einzelbewerber), Yakup Castur (DAVA Niedersachsen), Sebastian Fröhlich (FDP), Byanca Küßner (Einzelkandidatin), Ulf Prange (SPD), Jascha Rohr (Bündnis 90/Die Grünen, unterstützt von der CDU), Michael Stille (Einzelbewerber) und Holger Martin Wilkens (Wählergruppe Bürger Bündnis Oldenburg).
Fünf Vorhaben scheitern
Ursprünglich hatten sich 14 Personen beim Wahlbüro wegen einer Kandidatur gemeldet. Zwei Bewerbungen wurden zurückgezogen. In zwei weiteren Fällen gingen keine Unterlagen ein, bei einer Bewerbung fehlten erforderliche Dokumente. Die übrigen neun Wahlvorschläge wurden als zulässig bestätigt.
Mehr Sitze im Stadtrat
Gleichzeitig bestätigte der Wahlausschuss die Vorschläge für die Stadtratswahl. Zugelassen sind zwölf Parteien, drei Wählergemeinschaften und ein unabhängiger Einzelbewerber. Insgesamt bewerben sich 383 Personen um Mandate.
Der neue Stadtrat wird 52 statt bisher 50 Sitze haben. Grund ist die gestiegene Einwohnerzahl Oldenburgs im Vergleich zur vergangenen Wahl. Die SPD stellt mit 72 Bewerbenden die größte Kandidatenliste. Es folgen CDU mit 63, Grüne mit 56, Linke mit 46 und FDP mit 34 Kandidatinnen und Kandidaten. Für die Wählergemeinschaft Für Oldenburg treten 24 Personen an. AfD, Volt und Piraten sind jeweils mit 13 Bewerbenden vertreten, das BSW mit acht und Die PARTEI mit sechs.
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