Oldenburg startet Briefwahl für Kommunalwahl am 13. September
In Oldenburg wählen rund 137.000 Menschen einen neuen Stadtrat und das Oberbürgermeisteramt. Briefwahl kann ab 7. August beantragt werden.
Rund 137.000 Wahlberechtigte in Oldenburg sind am 13. September zur Kommunalwahl aufgerufen. Sie entscheiden über die Zusammensetzung des Stadtrats und über eine neue Oberbürgermeisterin oder einen neuen Oberbürgermeister. Für den Stadtrat gibt es 383 Bewerbungen in sechs Wahlbereichen, für das Oberbürgermeisteramt neun Kandidaturen.
Die Stadt hat das Wählerverzeichnis am 31. Juli auf Basis des Melderegisters erstellt. Wahlbenachrichtigungen sollen zwischen dem 10. und 21. August zugestellt werden.
Briefwahl ab August
Briefwahlunterlagen können ab Freitag, 7. August, online beantragt werden. Nach Zustellung der Wahlbenachrichtigung ist der Antrag auch über den dort aufgedruckten QR-Code erreichbar. Ab dem 14. August öffnet zudem das Wahlbüro am Pferdemarkt. Dort können Wahlberechtigte Briefwahlunterlagen beantragen, ausfüllen und direkt wieder abgeben.
Wahlberechtigt sind deutsche Staatsangehörige sowie Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Staaten. Voraussetzung ist, dass sie am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind und seit mindestens drei Monaten ihren ersten Wohnsitz in Oldenburg haben.
Helfer für Wahltag gesucht
Für den Wahltag benötigt die Stadt nach eigenen Angaben rund 1.100 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Die gleiche Zahl wird auch für eine mögliche Stichwahl zur Oberbürgermeisterwahl am 27. September gesucht. Die Helfenden arbeiten in 91 Urnenwahllokalen und 42 Briefwahllokalen. Besonders gesucht werden Personen für den Vorsitz der Wahlvorstände und deren Stellvertretungen. Für diese Aufgaben ist ein Erfrischungsgeld von 100 Euro vorgesehen.
Die Wahlbenachrichtigungen enthalten außerdem Hinweise zur Wahl des Beirats für Menschen mit Behinderungen. Diese Abstimmung ist für den 22. November angesetzt.
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