Nergiz soll Bremens Antidiskriminierungsstelle leiten
Die promovierte Soziologin Devrimsel Deniz Nergiz übernimmt die Leitung der neuen Landesstelle. Vor dem Amtsantritt steht noch die formelle Ernennung aus.
Devrimsel Deniz Nergiz soll die neue Landes-Antidiskriminierungsstelle für Bremen und Bremerhaven leiten. Ihre Amtszeit beträgt sechs Jahre. Bevor sie die Aufgabe übernehmen kann, muss Bürgerschaftspräsidentin Antje Grotheer sie noch formell ernennen.
Die neue Einrichtung soll Menschen als Anlauf- und Beratungsstelle dienen, die von Diskriminierung betroffen sind. Die Bremische Bürgerschaft hatte bereits 2022 beschlossen, eine solche Landesstelle einzurichten.
Erfahrung aus Politik und Forschung
Nergiz ist promovierte Soziologin. Von 2010 bis 2017 arbeitete sie in Berlin als politische Beraterin. Zuletzt war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hildesheim beschäftigt.
Nach der Entscheidung nahm Nergiz die Glückwünsche der Abgeordneten entgegen. Ein Termin für die noch notwendige Ernennung durch die Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft wurde in der Mitteilung nicht genannt.
Beratung für beide Städte
Mit der Landes-Antidiskriminierungsstelle entsteht ein Angebot für Betroffene im gesamten Zwei-Städte-Staat. Die Einrichtung ist damit sowohl für Menschen in Bremen als auch in Bremerhaven vorgesehen. Weitere Angaben zum Start der Beratung, zum Standort, zur personellen Ausstattung oder zu den konkreten Kontaktmöglichkeiten liegen bislang nicht vor.
Die Leitung ist auf sechs Jahre angelegt. Nergiz verbindet für die neue Aufgabe Erfahrungen aus der politischen Beratung mit ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit. Der Amtsantritt hängt nun von der formellen Ernennung ab.
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