Liegewanne der „Schulschiff Deutschland“ wird zurückgebaut
In der Lesummündung beginnen Arbeiten an der früheren Liegewanne des Großseglers. Die Anlegestelle in Vegesack bleibt vorerst bestehen.
In der Lesummündung in Bremen-Vegesack beginnt am Montag, 28. September, der Rückbau der früheren Liegewanne der „Schulschiff Deutschland“. Die Arbeiten sollen rund 22 Arbeitstage dauern und voraussichtlich 375.000 Euro kosten.
Entfernt wird nur die eigens für den Großsegler gebaute Liegewanne. Die Anlegestelle bleibt zunächst bestehen. Sie könnte später auf eine andere Nutzung geprüft und entsprechend hergerichtet werden.
Genehmigung verlangt Rückbau
Wegen ihres großen Tiefgangs benötigte die „Schulschiff Deutschland“ einen besonders ausgebauten Liegeplatz. Nach der dauerhaften Aufgabe des Standorts muss diese Konstruktion wieder entfernt werden. Das ist in der wasserrechtlichen Genehmigung des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts festgelegt. Für andere Zwecke kann die genau auf das Schiff zugeschnittene Anlage nach Angaben der Wirtschaftsförderung nicht genutzt werden.
Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen hat die Hafengesellschaft Bremenports mit dem Rückbau beauftragt. Insgesamt sollen drei Sicherungsdalben und etwa 115 Spundwandbohlen entfernt werden. Dalben sind im Wasser verankerte Pfähle, die Schiffe führen oder sichern.
Arbeiten vom Ponton
Die Bauarbeiten werden von einem schwimmenden Ponton aus ausgeführt. Zum Einsatz kommen ein Seilbagger und ein Vibrationsrüttler. Unter Wasser hilft ein Taucherteam dabei, die Geräte genau an den einzelnen Spundwandbohlen anzusetzen.
Als besondere Schwierigkeit gelten die Strömungsverhältnisse an der Lesummündung. Wiederverwendbare Bauteile sollen eingelagert und später erneut eingesetzt werden. Nicht mehr nutzbares Material wird entsorgt.
Falls Wetter oder Strömung den vollständigen Rückbau in diesem Herbst verhindern, sollen die ausstehenden Arbeiten im Frühjahr 2027 fortgesetzt werden.
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WFB Wirtschaftsförderung BremenKommentare
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