Schleuse Kuhsiel soll ab April wieder öffnen
Nach zweijähriger Sperrung beginnt die Sanierung der Schleuse Kuhsiel. Die Arbeiten kosten rund 910.000 Euro und sollen bis Weihnachten fertig sein.
Die seit 2024 gesperrte Schleuse Kuhsiel im Bremer Blockland soll nach einer Sanierung am 1. April wieder in Betrieb gehen. Der Deichverband am rechten Weserufer hat die Baustelle nach Angaben des Landessportbundes Bremen an ein Fachunternehmen übergeben. Die Arbeiten sollen in den nächsten Wochen beginnen und bis Weihnachten abgeschlossen sein.
Schäden an Spundwänden
Die 1931 errichtete Anlage war aus Sicherheitsgründen geschlossen worden. An den Spundwänden, den stählernen Begrenzungswänden der Schleusenkammern, waren Rostschäden festgestellt worden. Diese hätten die Stabilität beeinträchtigen können. Bei der Instandsetzung sollen vor den beschädigten Bereichen beider Kammern Stahlplatten angebracht und rückseitig mit Beton verfüllt werden.
Weg zur Wümme
Die Schleuse verbindet das Bremer Blockland mit der Wümme und ist für den Wassersport von besonderer Bedeutung. Von der Sperrung waren laut Landessportbund etwa 1.500 Mitglieder in zehn Vereinen betroffen. Segeln, Kanufahren und Angeln waren dadurch eingeschränkt.
Für die Sanierung stehen rund 910.000 Euro bereit. Finanziert wird die Maßnahme durch den Deichverband, das Land, die Europäische Union, Wassersportvereine und -verbände sowie private Spenden. Nach Abschluss der Arbeiten folgt zunächst die Hochwassersaison, bevor die Schleuse zum Beginn der Wassersportsaison wieder öffnen soll.
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Landessportbund BremenKommentare
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