Lloyd Werft plant größeres Schwimmdock für Bremerhaven
Die Lloyd Werft will ihre Dockkapazitäten erweitern. Das Trockendock II bleibt wegen des Wesertunnel-Projekts mindestens bis 2027 belegt.
Die Lloyd Werft in Bremerhaven plant den Einsatz eines größeren Schwimmdocks in der Weser. Damit reagiert das Unternehmen auf die wachsenden Abmessungen moderner Schiffe, für die die vorhandenen Docks nur noch eingeschränkt geeignet sind.
Ein konkreter Zeitplan für das Vorhaben wurde zunächst nicht bekannt.
Bestehende Kapazitäten begrenzt
Der Wunsch nach einem größeren Schwimmdock besteht bei der Werft nach Angaben der Meldung bereits seit Jahren. Die bestehenden Anlagen können aktuelle Schiffsgrößen nicht in allen Fällen aufnehmen. Ein Schwimmdock ist eine schwimmende Anlage, die zur Reparatur oder Wartung eines Schiffs geflutet und anschließend angehoben wird.
Trockendock langfristig belegt
Zusätzlich fehlt der Lloyd Werft das große Trockendock II für andere Arbeiten. Dort baut die Zech-Gruppe Tunnelröhren für den Wesertunnel. Die Belegung soll mindestens bis 2027 andauern.
Mit einem größeren Schwimmdock könnte die Werft ihre Möglichkeiten für Arbeiten an größeren Schiffen erweitern, während das Trockendock II weiter für das Tunnelprojekt genutzt wird.
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