KIM-Störung: Bremer Arztpraxen sollen DMP-Daten prüfen
Nach einer technischen Störung müssen Bremer Arztpraxen kontrollieren, ob ihre Ende September und Anfang Oktober versandten DMP-Daten verarbeitet wurden.
Bremer Arztpraxen sollen prüfen, ob ihre zwischen dem 30. September und 2. Oktober 2026 per KIM verschickten DMP-Dokumentationen korrekt verarbeitet wurden. Hintergrund ist eine inzwischen behobene technische Störung. Betroffene Datensätze müssen erneut an die Datenstelle IQVIA Health Services GmbH übermittelt werden.
Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Bremen konnten Quittungen in diesem Zeitraum nicht zuverlässig den jeweils sendenden Praxen zugeordnet werden. KIM ist der geschützte Kommunikationsdienst des deutschen Gesundheitswesens. DMP-Dokumentationen enthalten Angaben zu strukturierten Behandlungsprogrammen für chronisch kranke Menschen.
Arztschreiben kontrollieren
IQVIA will voraussichtlich in der 43. Kalenderwoche jene Praxen per KIM informieren, die im fraglichen Zeitraum Daten versandt und keine oder eine fehlerhafte Empfangsbestätigung erhalten haben. Die Praxen sollen zunächst anhand der Schreiben der Datenstelle kontrollieren, ob ihre Dokumentationen angenommen und verarbeitet wurden.
Nur wenn dies nicht geschehen ist, ist eine erneute Übermittlung erforderlich. Bereits erfolgreich verarbeitete Unterlagen müssen nicht noch einmal versandt werden. Als Empfänger nennt die KV Bremen die KIM-Adresse dmp-datenstelle@iqvia-hss.kim.telematik.
MeinKVHB nicht betroffen
Dokumentationen, die über das Mitgliederportal MeinKVHB eingereicht wurden, waren von der Störung nicht betroffen. Für diese Daten ist daher keine erneute Übermittlung notwendig.
Bei Unklarheiten zu einzelnen Dokumentationen oder zum Versand sollen sich Praxen direkt an die Datenstelle IQVIA wenden.
Originalquelle
KV BremenKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.