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Ein Jahr E-Patientenakte: Bremer Ärzte berichten von Problemen

Technikprobleme bei der E-Patientenakte beeinträchtigen den Alltag in Bremer Arztpraxen.

18. Februar 2026, 07:01 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert

Technikprobleme bei der E-Patientenakte beeinträchtigen den Alltag in Bremer Arztpraxen.

Ein Jahr nach der Einführung der elektronischen Patientenakte (E-Patientenakte) berichten Bremer Ärzte von anhaltenden technischen Schwierigkeiten. Laut Berichten von Ärzten aus Bremen und Umgebung beeinträchtigen diese Probleme die alltägliche Praxisarbeit erheblich.

Die E-Patientenakte, die für eine bessere Vernetzung im Gesundheitswesen sorgen soll, wurde im vergangenen Jahr eingeführt. Ziel war es, den Austausch von Gesundheitsdaten zu erleichtern und die Versorgung zu verbessern. In der Praxis führt die Technik jedoch häufig zu Verzögerungen und Frustration.

Ärzte aus Bremen kritisieren insbesondere die unzuverlässige Funktionalität der Software. Oft dauere es zu lange, bis Daten geladen werden, oder es komme zu Fehlermeldungen. Dies erschwere die Arbeit, besonders in Stoßzeiten, wenn viele Patienten behandelt werden müssen. Ein anderer Kritikpunkt ist die mangelnde Kompatibilität mit bestehender Praxistechnologie.

Trotz dieser Schwierigkeiten sehen einige Mediziner auch Vorteile. Die Möglichkeit, schnell auf Patientendaten zugreifen zu können, wird grundsätzlich begrüßt. Es bedarf jedoch dringend technischer Nachbesserungen, um die Anwendung im Alltag reibungsloser zu gestalten.

In der Region Bremen, die bereits mit einem Mangel an Hausärzten zu kämpfen hat, ist die effiziente Nutzung von Technologien entscheidend, um die Versorgung sicherzustellen. Die Verantwortlichen sind nun gefordert, die notwendigen Anpassungen vorzunehmen, um die Akzeptanz der E-Patientenakte zu erhöhen.

Originalquelle

tagesschau.de

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