FDP: Bremer Demenzstrategie soll auf den Weg gebracht werden
Ein FDP-Antrag für eine landesweite Demenzstrategie und eine Fachstelle soll in der Gesundheitsdeputation eine Mehrheit finden.
Die FDP-Fraktion erwartet, dass die Gesundheitsdeputation am Dienstag ihrem Antrag für eine landesweite Demenzstrategie zustimmt. Das Konzept soll für Bremen und Bremerhaven gelten. Vorgesehen ist außerdem die Einrichtung einer Landesfachstelle.
Nach Angaben der Fraktion soll die Strategie bestehende Lücken bei der Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen systematisch erfassen. Auf dieser Grundlage könnten Angebote gezielt ausgebaut und besser koordiniert werden.
Fachstelle soll koordinieren
Die geplante Landesfachstelle soll nach dem Willen der FDP klare Zuständigkeiten schaffen. Als weitere Ziele nennt die Fraktion eine bessere Beratung, wohnortnahe Hilfen und verlässliche Unterstützungsangebote für Betroffene und ihre Familien.
Ole Humpich, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der FDP, erklärte, seine Fraktion habe sich drei Jahre lang für das Vorhaben eingesetzt. Entscheidend sei nun, aus dem erwarteten Beschluss konkrete Verbesserungen zu entwickeln.
Finanzierung als nächster Schritt
Humpich fordert eine verlässliche Finanzierung der Demenzstrategie und der Fachstelle. Konkrete Angaben zu Kosten, Personalumfang oder einem Zeitplan enthält die Mitteilung der Fraktion nicht.
Mit der parlamentarischen Initiative sollen Unterstützungsstrukturen im gesamten Land Bremen überprüft und weiterentwickelt werden. Ob und in welcher Form die im Antrag genannten Maßnahmen umgesetzt werden, hängt nach einer Zustimmung in der Deputation von den weiteren politischen und finanziellen Entscheidungen ab.
Originalquelle
FDP-Fraktion Bremen
Grundlage dieses Artikels ist eine Pressemitteilung (FDP-Fraktion Bremen). Wir berichten über Mitteilungen aller Parteien nach denselben Kriterien — unparteiisch, überparteilich und unabhängig.
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