Fachrunde diskutiert mögliche Demenzstrategie für Bremen
Fachleute, Pflegende und Verwaltung beraten am 7. Oktober über ein abgestimmtes Vorgehen bei Demenz. Die öffentliche Veranstaltung ist kostenlos.
Wie könnte eine Demenzstrategie für Bremen aussehen? Darüber beraten Fachleute, Pflegende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Praxis und Verwaltung am Mittwoch, 7. Oktober 2026. Die öffentliche Veranstaltung läuft von 15 bis 17 Uhr in der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten an der Faulenstraße.
Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Bremen den Umgang mit Demenz stärker koordinieren sollte. Impulse aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern sollen eine fachliche Debatte über ein mögliches gemeinsames Konzept anstoßen.
Versorgung besser abstimmen
Nach Angaben der Veranstalter haben andere Länder und Städte bereits eigene Demenzstrategien entwickelt. Ein solches Konzept könne unter anderem die Pflege- und Gesundheitsversorgung enger miteinander verbinden. Weitere Ziele seien eine gezieltere Nutzung vorhandener Mittel, mehr Prävention und Unterstützung für Betroffene im Alltag.
Zur Diskussion steht außerdem, wie pflegende Angehörige und andere nahestehende Personen entlastet werden können. Hintergrund sind steigende Zahlen von Menschen mit Demenz. Konkrete Pläne oder politische Beschlüsse für eine Bremer Strategie wurden in der Ankündigung nicht genannt.
Teilnahme nach Anmeldung
Veranstaltet wird die Fachrunde gemeinsam von der Demenz Informations- und Koordinationsstelle DIKS, der Arbeitnehmerkammer Bremen, der Senatorin für Gesundheit, Frauen und Verbraucherschutz sowie der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten. Mo Urban von der Landesfrauenbeauftragten moderiert die Veranstaltung.
Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte sollen sich vorab per E-Mail bei der Zentralstelle der Landesfrauenbeauftragten anmelden. Über diesen Weg können sie auch besondere Bedarfe für die Teilnahme mitteilen.
Schauplatz
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Senatspressestelle BremenKommentare
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