Falschgeld, Straßenrennen und Lovescamming vor Gericht
Das Amtsgericht Bremen verhandelt über sieben Fälle. Die Vorwürfe reichen von Falschgeld und Betrug bis zu mehreren gewaltsamen Angriffen.
Falschgeld, ein mutmaßliches Autorennen und mehrere gewaltsame Angriffe beschäftigen vom 9. bis 12. November das Amtsgericht Bremen. Insgesamt hat das Gericht sieben ausgewählte Strafprozesse angekündigt.
Am Montag soll sich ab 9 Uhr eine Frau verantworten. Sie soll im August 2024 zehn gefälschte 100-Euro-Scheine über eBay gekauft haben, um damit zu bezahlen. Um 9.30 Uhr beginnt ein Verfahren gegen drei Angeklagte. Sie sollen einen Mann auf einem Tankstellengelände zu Boden gebracht und mit einem Schlagstock verletzt haben.
Rennen und Betrug
Am Dienstag steht ab 9.30 Uhr ein mutmaßliches illegales Autorennen auf der Nordstraße im Mittelpunkt. Der Angeklagte soll dort im Mai 2026 mit einem weiteren Fahrer bis auf 150 Kilometer pro Stunde beschleunigt haben. Erlaubt waren 50 Kilometer pro Stunde.
Am Mittwoch geht es ab 10.30 Uhr um sogenanntes Lovescamming. Dabei täuschen Betrüger ihren Opfern eine Liebesbeziehung vor, um Geld zu erhalten. Ein Angeklagter soll auf zwei Konten Zahlungen aus sechs solchen Betrugsfällen angenommen haben. Die Summe soll 69.000 Euro betragen haben.
Drei Gewaltverfahren
Für Donnerstag sind drei weitere Prozesse angesetzt. Verhandelt werden ein Angriff in einer Bar mit einem Messer und Tritten gegen den Kopf, Schläge mit einer Holzlatte vor einem Schnellimbiss sowie eine Attacke mit Baseballschläger und Messer nach einem familiären Streit.
Alle Vorwürfe beruhen auf den Anklagen. Bis zu einer möglichen Verurteilung gelten die Angeklagten als unschuldig.
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Amtsgericht BremenKommentare
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