Drohmail und Unfall mit 69.000 Euro Schaden vor Gericht
Das Amtsgericht Bremen verhandelt diese Woche unter anderem über eine Drohung gegen das Jobcenter, Raub und eine mutmaßliche Alkoholfahrt.
Eine Drohung gegen das Jobcenter, ein gewaltsamer Übergriff und eine mutmaßliche Alkoholfahrt beschäftigen in dieser Woche das Amtsgericht Bremen. Für Dienstag, 3. November, sind mehrere Strafprozesse angesetzt.
Ab 9 Uhr muss sich eine Frau wegen versuchter räuberischer Erpressung verantworten. Sie soll einer Jobcenter-Mitarbeiterin im März 2024 per E-Mail mit der Tötung von Menschen gedroht haben, falls geforderte Sozialleistungen nicht ausgezahlt würden. Laut Anklage wusste sie, dass ihr das Geld nicht zustand. Eine Zahlung erfolgte nicht.
Gewalt und Raub
Ebenfalls am Dienstag steht ein Mann wegen Raubes vor Gericht. Nach dem Ende einer Beziehung soll er seine frühere Partnerin geschlagen, getreten und ihr gewaltsam eine Apple Watch abgenommen haben. In einem weiteren Verfahren wird einem Mann vorgeworfen, seine damals schwangere Partnerin geschubst, gewürgt, geschlagen und mit dem Tod bedroht zu haben.
Ab 13 Uhr geht es um einen schweren Verkehrsunfall vom Mai 2026. Ein Autofahrer soll mit 1,05 Promille und deutlich zu schnell unterwegs gewesen sein. Sein Wagen erfasste demnach die Außenbestuhlung eines Restaurants und beschädigte eine Glasfassade. Das Auto überschlug sich und brannte aus. Zwei Mitfahrer wurden laut Anklage verletzt. Der Sachschaden soll 69.000 Euro betragen. Der Fahrer soll anschließend den Unfallort verlassen haben.
Weitere Vorwürfe
Am Donnerstag, 5. November, folgen Prozesse wegen einer Körperverletzung bei einem Rollerverkauf sowie wegen eines versuchten Einbruchs in ein Gartenhaus. Für alle Angeklagten gilt bis zu einer möglichen Verurteilung die Unschuldsvermutung.
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Amtsgericht BremenKommentare
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