Bremerhaven soll zum NATO-Drehkreuz ausgebaut werden
Bund, Stadt und BLG Logistics wollen Bremerhaven gemeinsam als militärisches Logistikdrehkreuz entwickeln. Dazu haben die Beteiligten eine Absichtserklärung unterzeichnet.
Bremerhaven soll künftig eine größere Rolle in der Logistik der NATO übernehmen. Das Bundesverteidigungsministerium, die Stadt Bremerhaven und die BLG Logistics Group haben dazu eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet.
Das Papier sieht den gemeinsamen Aufbau eines militärischen Drehkreuzes vor. Weitere Angaben zu Umfang, Zeitplan und Finanzierung des Vorhabens liegen in der Meldung nicht vor. Auch zu geplanten Baumaßnahmen oder möglichen Veränderungen im Hafen wurden keine Details genannt.
Drei Partner beteiligt
Mit dem Verteidigungsministerium, der Stadt und dem Logistikkonzern sind staatliche, kommunale und privatwirtschaftliche Akteure an dem Vorhaben beteiligt. Die Absichtserklärung hält zunächst das gemeinsame Ziel fest, Bremerhaven als Standort für die Verlegung und Abfertigung militärischer Güter weiterzuentwickeln.
Welche Aufgaben die einzelnen Partner dabei übernehmen sollen, geht aus den bisher vorliegenden Informationen nicht hervor. Offen bleibt ebenfalls, wann das geplante Drehkreuz den Betrieb aufnehmen könnte und in welchem Umfang es genutzt werden soll.
Details noch offen
Die Vereinbarung markiert damit einen ersten Schritt für das Projekt. Konkrete Beschlüsse zu Investitionen, Flächen oder Infrastruktur wurden nicht genannt. Weitere Planungen müssen zeigen, welche Auswirkungen das Vorhaben auf den Hafenstandort und seine logistischen Abläufe haben wird.
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