Bremer Bildungsressort muss 20 Millionen Euro zusätzlich decken
Tarifsteigerungen sowie längere Lern- und Betreuungszeiten reißen im Bremer Bildungsressort eine Lücke von rund 20 Millionen Euro.
Im Haushalt des Bremer Bildungsressorts fehlen rund 20 Millionen Euro. Ursache sind vor allem gestiegene Personalkosten durch Tarifabschlüsse sowie längere Zeiten für Lernen und Betreuung. Die dafür nötigen Ausgaben liegen über dem Betrag, der bislang eingeplant war.
Ein großer Teil der Finanzierungslücke soll durch Umschichtungen innerhalb des Haushalts geschlossen werden. Damit will das Ressort Mittel aus anderen vorgesehenen Bereichen zur Deckung der zusätzlichen Kosten einsetzen.
Mehr Ausgaben als geplant
Tarifsteigerungen erhöhen die Kosten für Beschäftigte. Zugleich führen ausgeweitete Lern- und Betreuungszeiten zu weiterem Finanzbedarf. Beide Entwicklungen treffen auf einen Haushalt, der diese Belastungen in der jetzigen Höhe nicht berücksichtigt hatte.
Wie genau die Umschichtungen verteilt werden und welche Haushaltsbereiche davon betroffen sein könnten, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor. Auch zu möglichen weiteren Schritten zur Deckung der fehlenden Mittel liegen keine Details vor.
Haushalt muss angepasst werden
Für das Bildungsressort bedeutet die Finanzierungslücke, dass die vorgesehenen Ausgaben angepasst werden müssen. Im Mittelpunkt steht dabei, die zusätzlichen Kosten für Personal sowie Lern- und Betreuungsangebote innerhalb des verfügbaren Haushalts zu finanzieren.
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