Bremen.de bereitet Inhalte für KI und digitale Dienste auf
Bremen Online bündelt Informationen künftig stärker in zentralen Datenbeständen. Auch das Schwarze Brett wurde technisch und gestalterisch überarbeitet.
Die Abteilung Bremen Online der WFB Wirtschaftsförderung Bremen richtet ihre digitalen Angebote stärker auf Suchmaschinen, KI-Anwendungen und unterschiedliche Plattformen aus. Informationen zu Veranstaltungen, Orten und touristischen Zielen sollen dafür zentral gespeichert und über technische Schnittstellen mehrfach genutzt werden können.
Ein Text über das Bremer Rathaus müsste nach diesem Modell nur noch an einer Stelle gepflegt werden. Anschließend könnte er auf bremen.de, im digitalen Stadtführer Dein Bremen Guide oder in externen Apps und Internetangeboten erscheinen. Auch eine Bereitstellung als offener Datensatz ist vorgesehen. Damit will die Abteilung doppelte redaktionelle Arbeit vermeiden und Angaben leichter aktuell halten.
Suche verändert sich
Hintergrund sind veränderte Gewohnheiten bei der Informationssuche. Neben klassischen Internetseiten und Suchmaschinen gewinnen soziale Netzwerke sowie KI-gestützte Anwendungen an Bedeutung. Inhalte sollen deshalb so strukturiert werden, dass sie auf Webseiten, Smartphones und in automatisierten Auskunftssystemen verständlich ausgespielt werden können.
Knapp 40 Beschäftigte arbeiten bei Bremen Online in den Bereichen Redaktion, Webentwicklung und Marketing. Für einzelne Vorhaben werden fachübergreifende Teams gebildet. Die Abteilung prüft zudem, bei welchen Aufgaben Künstliche Intelligenz Arbeitsabläufe, Analysen oder die Erstellung digitaler Angebote unterstützen kann.
Schwarzes Brett erneuert
Zu den betreuten Plattformen gehört neben bremen.de auch das Schwarze Brett für private Kleinanzeigen. Dort werden unter anderem Wohnungen, Möbel und Fahrräder angeboten. Nach einem umfassenden Relaunch erhielt das Portal eine neue technische und gestalterische Grundlage. Nach Angaben der WFB wurde es dabei an aktuelle Standards und veränderte Anforderungen der Nutzer angepasst.
Weitere Angebote richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Dazu zählen das Portal Bremen barrierefrei, touristische Inhalte auf bremen.de und der Stadtführer Dein Bremen Guide.
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