Bremen steigert Frauenanteil in öffentlichen Chefetagen
In öffentlichen Unternehmen des Landes Bremen sind mehr Spitzenpositionen mit Frauen besetzt. Im Ländervergleich liegt das Land damit vorn.
Der Frauenanteil in den obersten Führungsgremien öffentlicher Unternehmen des Landes Bremen ist deutlich gestiegen. Nach der FIT-Public-Management-Studie 2026 waren 31,5 Prozent der Spitzenpositionen mit Frauen besetzt. Ein Jahr zuvor hatte der Anteil noch bei 26 Prozent gelegen.
Damit erreicht Bremen gemeinsam mit Berlin den höchsten Wert im Vergleich der Bundesländer. Die Untersuchung der Zeppelin Universität Friedrichshafen erfasst Vorstände, Geschäftsführungen und andere Unternehmensleitungen öffentlicher Unternehmen.
Mehr Frauen bei Neubesetzungen
Der Anstieg geht vor allem auf die Besetzung frei werdender Spitzenposten zurück. Zwischen April 2025 und April 2026 wurden Frauen bei Neubesetzungen häufiger berücksichtigt als zuvor. Die Studie bewertet damit nicht allein den aktuellen Bestand, sondern auch die Entwicklung bei Personalentscheidungen in öffentlichen Unternehmen.
Die Ergebnisse beziehen sich auf Unternehmen des Landes Bremen. Sie zeigen zugleich Unterschiede zwischen den beiden Stadtgemeinden: Der Anteil weiblicher Führungskräfte fällt in Bremen höher aus als in Bremerhaven.
Studie vergleicht Bundesländer
Die FIT-Public-Management-Studie untersucht regelmäßig, wie Führungspositionen in öffentlichen Unternehmen besetzt sind. Mit dem Wert von 31,5 Prozent liegt das Land Bremen im aktuellen Vergleich an der Spitze. Vollständige Parität, also eine annähernd gleiche Besetzung von Frauen und Männern, ist in den untersuchten Führungsgremien jedoch noch nicht erreicht.
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Nordsee-ZeitungKommentare
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