Bremen kündigt Widerstand gegen Wohngeldkürzungen an
Der Bremer Senat will im Bundesrat gegen die geplante Wohngeldreform vorgehen. Nach seiner Einschätzung könnte etwa ein Drittel der bisherigen Haushalte den Anspruch verlieren.
Der Bremer Senat will sich im Bundesrat gegen die geplante Reform des Wohngelds einsetzen. Nach Angaben aus Bremen drohen durch die vorgesehenen Änderungen deutliche Einschnitte für bisher unterstützte Haushalte.
Nach Einschätzung des Senats könnte rund ein Drittel der Haushalte, die derzeit Wohngeld erhalten, künftig aus dem Leistungsbezug fallen. Der Senat kündigte deshalb eine Initiative im Bundesrat an.
Wohngeld im Mittelpunkt
Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen. Die Bremer Landesregierung wendet sich gegen eine Reform, die den Kreis der Anspruchsberechtigten verkleinern würde.
Weitere Einzelheiten zu Inhalt und Zeitpunkt der Bundesratsinitiative nannte der Senat in der vorliegenden Meldung nicht. Auch konkrete Regelungen der geplanten Reform werden darin nicht erläutert.
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