Wohnpark Oberneuland: Bis zu 720 Wohnungen im Entwurf
Für das Areal am ehemaligen Büropark Oberneuland liegen erstmals konkrete Größenordnungen vor. Der Beirat knüpft seine Zustimmung an Busanbindung und Schule.
Auf einer rund 15 Hektar großen Fläche neben dem ehemaligen Büropark Oberneuland könnten zwischen 640 und 720 Wohnungen entstehen. Das geht aus einem städtebaulichen Entwurf für den geplanten Wohnpark Oberneuland hervor, der bei einer ersten Bürgeranhörung vorgestellt wurde. Der Entwurf bildet die Grundlage für den Bebauungsplan 2577, über den noch nicht entschieden ist.
Vorgesehen sind 43 Kettenhäuser, 222 Reihenhäuser und mehrere Mehrfamilienhäuser. Entlang der Franz-Schütte-Allee könnten auch Gebäude mit bis zu fünf Geschossen entstehen. Die konkrete Höhe liege letztlich bei den jeweiligen Bauträgern, erläuterte ein Vertreter der Bauverwaltung. Das Grundstück ist nach Angaben aus der Anhörung noch nicht an die Projektgesellschaft verkauft worden.
Bus und Schule als Bedingungen
Der Beirat Oberneuland fordert eine verlässliche Verkehrsanbindung als Voraussetzung für seine Zustimmung. Die Buslinie 31 soll demnach ab 2029 direkt den Bahnhof Oberneuland bedienen. Ab 2030 ist eine Expressbusverbindung zwischen Oberneuland und dem Domshof vorgesehen. Beiratssprecherin Tamina Kreyenhop und ihr Stellvertreter Uwe Bornkeßel machten deutlich, dass der Beirat ohne diese Maßnahmen nicht zustimmen wolle.
Auch eine Schule gehört zu den Bedingungen des Beirats. Für ihren Bau wurde ein Zeithorizont bis spätestens 2030 genannt. Der vorgesehene Standort wurde in Richtung Franz-Schütte-Allee verlegt.
Wasser soll im Quartier bleiben
Wegen des hohen Grundwasserstands soll Regenwasser im Zentrum des neuen Quartiers gesammelt und anschließend kontrolliert an die umliegenden Fleete abgegeben werden. Die Anlage soll nach den Planungen auch Starkregen auffangen; der Bremische Deichverband soll die Wasserflächen pflegen.
Die Hauptzufahrt ist von der Franz-Schütte-Allee geplant. Eine weitere Durchfahrt soll an der Herman-Hollerith-Straße entstehen, dort jedoch mit einer Sperre für den allgemeinen Autoverkehr. Tiefgaragen seien wegen des Grundwassers nicht möglich. Bei der Anhörung äußerten Anwohner deshalb Sorgen über ausreichende Parkplätze. Auch der zusätzliche Bedarf an Nahversorgung wurde thematisiert.
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Oberneuland.infoKommentare
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