Weltherztag: Ärztekammer Bremen rät zu regelmäßigen Kontrollen
Bluthochdruck und andere Herzrisiken bleiben oft lange unbemerkt. Die Ärztekammer Bremen empfiehlt deshalb Vorsorge und einen gesünderen Alltag.
Zum Weltherztag am 29. September ruft die Ärztekammer Bremen dazu auf, persönliche Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig untersuchen zu lassen. Regelmäßige Kontrollen von Blutdruck, Blutzucker und Blutfettwerten könnten dabei helfen, gesundheitliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen in Deutschland zu den häufigsten Krankheiten. Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung erleiden jedes Jahr mehr als 300.000 Menschen einen Herzinfarkt. Viele Faktoren, die das Risiko erhöhen, lassen sich jedoch beeinflussen.
Risiken früh erkennen
Zu den wesentlichen Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, Diabetes, erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht und Rauchen. Auch Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung und zu wenig Schlaf können das Herz-Kreislauf-System belasten.
Ein dauerhaft erhöhter und unbehandelter Blutdruck kann nach Angaben der Ärztekammer die Gefäße schädigen. Dadurch steigt das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Veränderungen der Gesundheit sollten deshalb frühzeitig ärztlich abgeklärt werden, empfiehlt Kammerpräsidentin Christina Hillebrecht. Herzvorsorge sei nicht allein im höheren Alter wichtig.
Alltag bewusst gestalten
Neben medizinischen Kontrollen spielt der Lebensstil eine zentrale Rolle. Regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Tabak, ausreichend Schlaf und ein gesundes Körpergewicht können dazu beitragen, das Herz langfristig zu schützen.
Die World Heart Federation geht nach Angaben der Ärztekammer davon aus, dass sich rund 80 Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Prävention und einen gesünderen Lebensstil vermeiden ließen. Wer bereits Beschwerden oder bekannte Risikofaktoren hat, sollte diese ärztlich beurteilen lassen.
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