Warnstreiks bremsen Hafenbetrieb in Bremerhaven
Hafenarbeiter haben an sechs deutschen Standorten die Arbeit niedergelegt. In Bremerhaven und Bremen sind Verzögerungen beim Umschlag und bei der Abfertigung möglich.
In Bremerhaven und weiteren deutschen Häfen dauern Warnstreiks von Hafenarbeitern an. Die Arbeitsniederlegungen können bis zu 24 Stunden dauern. Betroffen sind sechs Standorte, darunter die drei umschlagstärksten deutschen Häfen Hamburg, Bremerhaven und Wilhelmshaven.
Auch in Bremen, Emden und Brake sind Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen. Die Aktionen stehen im Zusammenhang mit dem laufenden Tarifkonflikt in den deutschen Seehäfen.
Abfertigung kann sich verzögern
Der Ausstand kann die Abwicklung im Hafen beeinträchtigen. Beim Umschlag von Waren, bei der Schiffsabfertigung und bei anschließenden Transporten sind Verzögerungen möglich. Wie stark einzelne Terminals betroffen sind, hängt von den jeweiligen Arbeitsniederlegungen ab.
In Bremerhaven richtet sich der Warnstreik unter anderem an Beschäftigte des Gesamthafenbetriebs und des BLG-Autoterminals. Die Einschränkungen treffen damit einen wichtigen Standort für den Güterumschlag und die Fahrzeuglogistik.
Sechs Häfen im Ausstand
Die Gewerkschaft Verdi hat die Warnstreiks im Tarifkonflikt organisiert. Neben Bremerhaven und Bremen sind Hamburg, Wilhelmshaven, Emden und Brake betroffen. In Hamburg stehen die großen Containerterminals nach bisherigen Angaben weitgehend still.
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