Warnstreik bremst Umschlag in Bremerhaven und Bremen
Hafenarbeiter streiken an sechs deutschen Seehäfen. In Bremerhaven und Bremen können sich Umschlag, Schiffsabfertigung und Transporte verzögern.
Ein Warnstreik von Hafenarbeitern beeinträchtigt am Dienstag den Betrieb in Bremerhaven und Bremen. Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte im laufenden Tarifkonflikt der deutschen Seehäfen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen.
Betroffen sind insgesamt sechs Hafenstandorte: Neben Bremen und Bremerhaven wird auch in Hamburg, Wilhelmshaven, Emden und Brake gestreikt. Der Ausstand kann bis zu 24 Stunden dauern.
Verzögerungen im Hafen möglich
Die Arbeitsniederlegung kann den Umschlag von Containern und anderen Waren verzögern. Auch die Abfertigung von Schiffen sowie anschließende Transporte können beeinträchtigt sein. Wie stark die Auswirkungen an den einzelnen Standorten ausfallen, war zunächst nicht absehbar.
In Bremerhaven betrifft der Warnstreik unter anderem den Gesamthafenbetrieb und das Autoterminal der BLG. Die Containerterminals in Bremerhaven und Hamburg zählen zu den wichtigen Knotenpunkten des deutschen Außenhandels.
Tarifkonflikt in den Seehäfen
Verdi und die Arbeitgeberseite verhandeln über einen neuen Tarifvertrag für die Beschäftigten der deutschen Seehäfen. Mit den Warnstreiks erhöht die Gewerkschaft den Druck in den laufenden Gesprächen. Ob die nächsten Verhandlungen zu einer Einigung führen, war am Dienstag offen.
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