Sturmnacht bleibt ruhig – Wasser überflutet Flächen in Bremerhaven
Trotz hoher Pegel sind schwere Unfälle im Norden ausgeblieben. In Bremerhaven standen Parkplätze unter Wasser, an der Weser drohen weitere Überflutungen.
Die stürmische Nacht zum Montag ist in Bremen, Bremerhaven und weiten Teilen Norddeutschlands ohne größere Zwischenfälle verlaufen. Nach ersten Angaben der Polizeileitstellen gab es weder schwere Unfälle noch Verletzte. In Bremerhaven wurden allerdings Parkplätze überflutet.
Die Einsatzkräfte waren auf die Wetterlage vorbereitet. Sie mussten vor allem wegen überschwemmter Straßen und Parkflächen, umgestürzter Bäume sowie abgebrochener Äste ausrücken. Auch in Wilhelmshaven und Cuxhaven drang Wasser auf Parkplätze.
Pegel deutlich erhöht
An nahezu allen Messstellen der Nordseeküste lagen die Wasserstände in der Nacht mehr als 1,5 Meter über dem mittleren Hochwasser. Damit wurde die Sturmflutgrenze erreicht oder überschritten. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie hatte zuvor vor erhöhten Pegeln an weiten Teilen der Küste gewarnt.
Für die Hochwasser am Montag wurden örtlich nochmals höhere Werte erwartet. Im Weser- und Elbegebiet sollte das Wasser mehr als 1,5 Meter über das gewöhnliche Hochwasser steigen. Gefährdet waren insbesondere Strände, Grünflächen am Wasser und Hafenbereiche.
Rettung in Elsfleth
In Elsfleth im Landkreis Wesermarsch befreite die Feuerwehr eine eingeschlafene Person aus einem Auto, das bereits von Wasser umgeben war. Sie blieb unverletzt, war nach Angaben eines Feuerwehrsprechers jedoch leicht unterkühlt.
Bereits am Sonntag hatte der Sturm in Niedersachsen Bäume umstürzen lassen und teilweise Fahrzeuge beschädigt. Hohe Wellen überspülten zudem Flächen an der Nordseeküste und auf den Ostfriesischen Inseln. Mehrere Fährverbindungen fielen aus.
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