Sturmflut an der Weser erwartet: Wasser steigt um rund 1,50 Meter
Starker Westwind drückt Nordseewasser in die Wesermündung. In der Nacht zu Montag wird die erste Sturmflut der Saison erwartet.
An der Nordseeküste und im Wesergebiet wird in der Nacht zu Montag, 26. Oktober, eine Sturmflut erwartet. Nach der Vorhersage des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) kann das Hochwasser an der Weser rund 1,50 Meter über dem mittleren Hochwasser liegen. Für Bremen und Bremerhaven gilt eine entsprechende Warnung.
Ursache ist stürmischer Wind aus Südwest bis West. Er drückt Wasser aus der Nordsee in die Deutsche Bucht sowie in die Mündungen von Weser und Elbe. Ab einem Pegelstand von 1,50 Metern über dem mittleren Hochwasser wird von einer Sturmflut gesprochen.
Starke Böen erwartet
Der Deutsche Wetterdienst rechnet am Sonntag an den Küsten mit stürmischem Wind. Über der Nordsee sind vereinzelt Orkanböen möglich. Auch am Montag soll der kräftige Südwest- bis Westwind anhalten; dabei können schwere Sturmböen auftreten.
An der ostfriesischen Küste und im Elbegebiet werden Wasserstände von 1,50 bis zwei Metern über dem mittleren Hochwasser vorhergesagt. Für die nordfriesische Küste liegt die Prognose bei zwei bis 2,50 Metern. Eine schwere Sturmflut beginnt nach der gebräuchlichen Einteilung erst bei 2,50 bis 3,50 Metern über dem mittleren Hochwasser.
Uferbereiche meiden
In tiefer gelegenen Hafen- und Uferbereichen sowie auf Flächen vor den Deichen kann es zu Überflutungen kommen. Gefährdete Bereiche sollten während des Hochwassers gemieden werden. Fahrzeuge sollten rechtzeitig aus überschwemmungsgefährdeten Zonen entfernt werden. Außerdem empfiehlt es sich, die amtlichen Warnungen und die weitere Entwicklung der Wasserstände zu verfolgen.
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Nordsee-ZeitungKommentare
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