Stichwahl: Oldenburg und Achim bestimmen neue Rathausspitzen

In Niedersachsen laufen 123 Stichwahlen. In Oldenburg und Achim werden die Rathausspitzen bestimmt. Landesweit könnte die AfD erstmals ein kommunales Spitzenamt gewinnen.

Politik 27. September 2026, 02:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
AfD Niedersachsen (Logo)
AfD Niedersachsen (Logo) | Foto: AfD Niedersachsen / Wikimedia Commons, gemeinfrei

In Niedersachsen entscheiden die Wählerinnen und Wähler an diesem Sonntag über zahlreiche kommunale Spitzenämter. Insgesamt stehen 123 Stichwahlen an. Auch in Oldenburg und Achim fällt die Entscheidung über die künftige Rathausspitze. Die Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

Ein zweiter Wahlgang ist überall dort notwendig, wo vor zwei Wochen niemand mehr als 50 Prozent der Stimmen erreichte. Nun treten jeweils die beiden Bewerberinnen oder Bewerber mit den meisten Stimmen erneut gegeneinander an.

Duell in Oldenburg

In Oldenburg bewerben sich Ulf Prange von der SPD und der Grünen-Politiker Jascha Rohr um das Oberbürgermeisteramt. Rohr wird auch von der CDU unterstützt. Für die Abstimmung stehen 91 Wahllokale bereit. Eine neue Wahlbenachrichtigung wurde für die Stichwahl nicht verschickt. Wer das ursprüngliche Schreiben nicht mehr besitzt, kann sich mit Personalausweis oder Reisepass ausweisen.

In Achim treten der parteilose Rainer Ditzfeld und Saskia Zwilling von Bündnis 90/Die Grünen gegeneinander an. Wahlbriefe müssen dort spätestens um 18 Uhr im Rathaus eingegangen sein. In den Wahllokalen können sie nicht abgegeben werden.

AfD hofft auf Premiere

Landesweit richtet sich der Blick zudem auf drei Stichwahlen mit Beteiligung der AfD. Die Partei könnte erstmals ein kommunales Spitzenamt in Niedersachsen erringen. Kandidaten der AfD stehen in Salzgitter, Munster und Bockenem zur Wahl. In der ersten Runde lagen sie jeweils deutlich hinter ihren Gegenkandidaten.

Weitere Entscheidungen fallen unter anderem in Hannover, der Region Hannover, Braunschweig und Göttingen. Die Größenordnung reicht von der Region Hannover mit rund 888.000 Wahlberechtigten bis zum Flecken Bodenfelde im Landkreis Northeim mit etwa 2.500 Wahlberechtigten.

Orte

Achim Oldenburg

Originalquelle

Nordsee-Zeitung

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