Oldenburg sucht noch Helfer für die Stichwahl
Kurz vor den Stichwahlen am 27. September benötigen mehrere Städte in Niedersachsen weitere Wahlhelfer. Auch Oldenburg hat erneut einen Aufruf gestartet.
Wenige Tage vor den Stichwahlen am Sonntag, 27. September, suchen mehrere niedersächsische Kommunen noch ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. Auch die Stadt Oldenburg benötigt weitere Kräfte für den zweiten Wahlgang.
Wie viele Menschen dort noch fehlen, wurde nicht genannt. Wahlhelfende unterstützen am Wahltag die Arbeit in den Wahllokalen und bei der Ermittlung des Ergebnisses.
1.300 Kräfte in Osnabrück
In Osnabrück werden nach Angaben der Stadt rund 1.300 Ehrenamtliche für die Stimmabgabe in den Wahllokalen und die anschließende Auszählung benötigt. Vorkenntnisse sind demnach nicht erforderlich. Neue Helfer erhalten vor ihrem Einsatz eine Einführung und arbeiten gemeinsam mit erfahrenen Mitgliedern der Wahlteams.
Auch Braunschweig will seine Wahlvorstände verstärken. Dort sind nach aktuellem Stand zwar genügend Helfer eingeplant. Wegen mehrerer Absagen soll jedoch die Reserve ausgebaut werden. Gesucht werden möglichst Personen, die in der Nähe der jeweiligen Wahllokale wohnen.
Zweiter Wahlgang nötig
Stichwahlen finden statt, wenn im ersten Wahlgang niemand die erforderliche Mehrheit erreicht hat. Unter anderem in Hannover und Braunschweig kam bei der Wahl zum Oberbürgermeister kein Kandidat auf mehr als 50 Prozent der Stimmen.
Auch im Bremer Umland stehen am 27. September Entscheidungen an. In Stuhr wird das Bürgermeisteramt in einer Stichwahl vergeben. In Schwanewede treten Kim Fürwentsches von den Grünen und Michael Harjes von der SPD in der Stichwahl um das Landratsamt an. Für beide Abstimmungen ist bereits Briefwahl möglich.
Orte
Originalquelle
NDR NiedersachsenKommentare
Ihre Meinung zu diesem Artikel. Beiträge erscheinen sofort; die Redaktion liest mit und entfernt, was gegen Recht oder Anstand verstößt.