Steinmeier warnt in Bremen vor Angriffen auf den Zusammenhalt
Beim Einheitsfest in Bremen erinnert Bundespräsident Steinmeier an die Wiedervereinigung und warnt vor Extremismus und politischer Demagogie.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bei den zentralen Feiern zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen an die historische Bedeutung der Wiedervereinigung erinnert. Mit dem Zusammenschluss von Ost- und Westdeutschland sei vor 36 Jahren eine schmerzhafte Trennung überwunden worden.
Zugleich richtete Steinmeier den Blick auf aktuelle Gefahren für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Er warnte vor extremistischen Kräften und einer politischen Sprache, die Spaltung fördere. Eine solche Demagogie bedrohe die Einheit des Landes.
Feier mit Spitzenpolitik
Bremen richtet an diesem Wochenende die bundesweiten Feierlichkeiten zum 3. Oktober aus. Zu den offiziellen Terminen werden neben dem Bundespräsidenten auch die Bundestagspräsidentin, der Bundeskanzler sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter von Bund und Ländern erwartet.
Der Festakt ist Teil eines dreitägigen Bürgerfestes, das am Freitag eröffnet wurde und bis Sonntag, 4. Oktober, läuft. Die Veranstalter rechnen insgesamt mit mehr als 400.000 Besucherinnen und Besuchern.
Programm in der Innenstadt
Mehr als 600 Veranstaltungen verteilen sich über weite Teile Bremens. Das Festgebiet reicht vom Hauptbahnhof bis zur Weser und von der Überseeinsel bis zum Weserstadion. Auf 14 Bühnen gibt es kostenlose Konzerte. Hinzu kommen politische Gespräche, gastronomische Angebote und Mitmachaktionen.
Der Tag der Deutschen Einheit erinnert jährlich an den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik am 3. Oktober 1990. Im Jahr 2026 jährt sich die staatliche Wiedervereinigung zum 36. Mal.
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