Panorama

Russland setzt Bremer Osteuropa-Forschungsstelle auf Verbotsliste

Das russische Justizministerium hat die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. Eine Begründung wurde nicht genannt.

15. August 2026, 00:00 Uhr 1 Min. Lesezeit 2 Aufrufe KI-generiert nicht redaktionell geprüft
Forschungsstelle Osteuropa (Archivfoto)
Forschungsstelle Osteuropa (Archivfoto) | Foto: LordMurphy / Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Das russische Justizministerium hat die Forschungsstelle Osteuropa der Universität Bremen als „unerwünschte Organisation“ eingestuft. Die Einrichtung wurde in die entsprechende russische Liste aufgenommen.

Eine Begründung für die Entscheidung veröffentlichte das Ministerium nicht. Auch zu den konkreten Umständen der Aufnahme wurden zunächst keine weiteren Angaben bekannt.

Keine Begründung genannt

Mit dem Schritt erweiterte die russische Justiz ihre Liste der Organisationen, die sie als unerwünscht einstuft. Die Liste gilt als umstritten.

Betroffen ist die Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen. Sie steht damit auf einer vom russischen Justizministerium geführten Liste, deren Einträge von den Behörden ohne veröffentlichte Erläuterung vorgenommen werden können.

Entscheidung aus Moskau

Die Mitteilung über die Einstufung wurde am 14. August bekannt. Angaben dazu, worauf die russische Justiz ihre Entscheidung im Fall der Bremer Forschungsstelle stützt, lagen nicht vor.

Originalquelle

Die Zeit

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